Power
Metal aus dem Land der tausend Seen. Wer denkt da nicht gleich
an den NB Primus und Vorzeigeakt Stratovarius? Wenn man dann
auch noch weiß, dass die aktuelle CD Delirium
Veil der Finnen TWILIGHTNING
auch noch von Mastermind Timo Tolkki gemixt wurde, sollte der
perfekte Klon sichere Sache sein, oder? Ganz so einfach geht
die Rechnung dann zwar nicht auf, obwohl man sicherlich auch
nicht so falsch damit liegt.
Sicherlich benutzen TWILIGHTNING viele Elemente
ihres großen Bruders, doch tun sie es nicht so konsequent
und durchschaubar wie es z.B. Sonata Arctica tun. Man kann auch
viele Einflüsse aus dem melodischen Rock a la Europe erkennen
und dies vermischen sie dann zu ihrem Sound auf Delirium
Veil. Was mir an TWILIGHTNING
sehr gut gefällt und sogar viel besser als bei Stratovarius,
ist, dass sie es verstehen mit Stimmungen zu spielen. Die Songs
verführen den Hörer immer in ihre eigene kleine Welt
und eben diese Stimmungen kommen sehr, sehr gut rüber.
Dabei soll aber nicht zu kurz kommen, dass es sich dennoch um
eine astreine Melodic Power Metal CD handelt, welche wohl jedem
Fan des Genres so gut reinlaufen wird, wie soviele andere auch.
Da fällt es einfach etwas schwer aus der Masse so sehr
herauszustechen, um wirklich aufzufallen. TWILIGHTNING
besitzen die angesprochenen Qualitäten. Ob sie von den
Fans angenommen werden wird die Zeit zeigen.