“Das
sind keine netten Jungs” lässt das Infoblatt gleich
zu Beginn wissen…der Musik nach zu urteilen kann diese
Aussage als wahr interpretiert werden. Die Songs sind allesamt
recht kurz geraten und rauschen durchaus recht zügig in
mein Ohr – oder manchmal mangels Abwechslung auch daran
vorbei. Die Stimme wechselt zwischen heiserem Bulldoggengekeife
und röhrendem Hirschgebrüll (erinnert entfernt an
Occult).
Ein cooler
Groove ist manchmal wahrnehmbar, der Sound geht in Ordnung,
wobei die Transparenz der Aufnahme noch ein wenig mangelhaft
scheint. Musikalische Kunststücke sollte man von diesem
rund 44 Minuten währenden Silberling nicht erwarten, Gitarrensoli
gibt es so gut wie keine, der musikalische Todesmetalhammer
kreist 16 mal unaufhörlich.
Textlich
wird einiges an Blut verspritzt und einige Zombies dürfen
ihre Kadaver erheben und kämpfen mit den Underground Bastards
am Bloodday Sunny Bloodday um den Sieg des Death Metals
der alten Schule. Die ganze Todessuppe hat für mich zu
wenige würzige Zutaten um einen bleibenden Eindruck hinterlassen
zu können. Einzig wenn die Jungs um Sänger Evil Ass
das Tempo ein wenig verschleppen, also in den groovigen Passagen,
entstehen markantere Songteile. Aber der Grundsatz TOMBTHROAT's
lautet sicher nicht, eine filigrane und vielschichtige Platte
abzuliefern – das können andere besser; nein, es
soll 16 Mal krachen und das tut es. Nicht mehr und nicht weniger.
Besserer Durchschnitt!