Wenn
ich diese Review mit der Vielfalt an stilistischen Mitteln schreiben
würde, wie sie THY FINAL PAIN in ihrem Songwriting
nutzen, dann könnte ich jetzt schon aufhören mit schreiben.
Ein bisschen mehr Wertschätzung hat Epitath
dann aber doch verdient. Durch und durch mit der groovenden
Mid-Tempo Death Metal Feder geschrieben, schielt dieses Debüt
gerne auf den großen Bolt Thrower Kuchen und beeindruckt
streckenweise mit gut drückendem, walzenden Sound. Wenn
sich die Geschwindigkeit allerdings mal zwischendrin ändert,
dann mit dem Aktionsradius eines Faultiers. Freunde der rhythmischen
Genicksportgymnastik wird’s freuen, 50 Minuten Intensivtraining
ohne Steigung oder Abhang können auch fordernd sein. Ich
allerdings hätte von den Herren Dorn und Jüttner als
ehemalige Debauchery Zerstörer doch mehr erwartet, als
eine saubere Produktion, selten gedoppelte Vocals und gute Eindimensionalität.
So sacken THY FINAL PAIN mit Epitaph auch
nur konstante 6 Punkte ein. Der finale Schmerzfaktor darf mit
dem nächsten Release gerne das halten, was er mit dem Namen
verspricht.