GODS WILL BE DONE – Apex Predator

 
Label: Sound Guerilla
Release: 12.07.2013
Von: Dajana
Punkte: 8.5/10
Time: 43:11
Stil: Thrash Metal
URL: Gods Will Be Done
 
Durchladen und… WUMM! Thrash Metal as it’s best. Old school, aber mit einer Vehemenz, Intensität und vor allem Spielfreude, welche viele alte Helden schon lange vermissen lassen und mit solch einer down-to-earth Attitüde, welche den Youngsters abgeht, weil ihnen eben eine oder zwei Dekaden fehlen.
GODS WILL BE DONE haben sich nach ihrem Debüt The Book Of Blood in 2009 ziemlich rar gemacht und müssen sich wohl in der Szene erst wieder neu etablieren und behaupten. Musikalisch dürfte das keinerlei Schwierigkeiten bereiten, denn mit ihrem Zweitwerk Apex Predator hauen die Paderborner wieder einmal einen delikaten Haßbrocken raus, der alles wegbläst und die Ohren klingeln läßt. Die Songs sind durch die Bank rasant, und kurz und knackig auf den Punkt gebracht. Immer mit dem gewissen Schuß an Groove, Harmonie und handwerklichem Können für notwendige Abwechslung. Der Opener und Titeltrack Apex Predator darf gerne stellvertretend für das ganze Album genommen werden. Zu meinen Favoriten zählen aber auch Atheist = Heretic und vor allem Black Agenda, meiner Meinung nach das Highlight auf Apex Predator und eine Verneigung gen Bay Area. Und ich mag das Zwischenspiel Drawn To The Fires. Wäre interessant mal diesen stilistischen Ansatz vollendet zu hören.
Wie schon auf dem Debüt, hat man auch auf Apex Predator zwei Demo Songs neuinterpretiert und wieder draufgepackt: nämlich High On Hate und I Came To Die. Letzteren mochte ich schon auf dem Demo und dieser gewinnt noch in seiner neuen Fassung.
Darf es Thrash Metal sein? Aber klar doch, wenn er von GODS WILL BE DONE kommt!