Die Italiener
GRIMNESS wurden seinerzeit im Dezember 2001
von Valerio und Jonah als Zweimann-Projekt gegründet. Schwer
vom Skandinavischen Black Metal und Old school Thrash inspiriert,
kam im März 2002 Basser Frax dazu, man schrieb Songs, die
dann im Oktober 2002 ihren Weg auf das erste Demo fanden. Kurz
darauf kam Andrea Chiodetti zunächst als Session Gitarist
und später als Full-Time-Member dazu, der dem Sound noch
zusätzlich einen Death Metal Anstrich verpasste. In 2003
wurde Frax durch Willer ersetzt und man teilte sich die Bühne
mit Bands wie Theatres des Vampires, Infernal Poetry, Ghouls,
Brash und Noctifer. Mit diesem Line-up verschanzte man sich
dann anno 2004 im Studio, um es mit der ersten Langrille Increase
Humanity Disgust wieder zu verlassen.
Opener Introspection
Of The Engine ist die Einleitung zum Untergang, der sich
aufbaut und aufbaut, bis er dann als höllische Black Metal
Attacke auf einem niedergeht. Hier würde jeder Norweger
„damn hot!“ ausrufen. Track Numero drei Katharsis
In Vain malträtiert das Gemüt mit einem fantastischen
Drum- und Gitarrenintro, das in ein Gefühl unheiliger Glückseligkeit
mündet. Slay The Demiurge wiederum versetzt dich
in jenen Zustand, wo man was wildes, niedliches, kuscheliges
killen muss. Sowas wie ’ne Ziege zum Beispiel. Je öfter
ich dieses Album rotieren lasse, desto mehr denke ich, das GRIMNESS
das „nächste große Ding“ in der Black
Metal Szene werden könnten. Rückt beiseite Satyricon!
Ich schätze mal, wenn die Band sich erst mal mit weiteren
Alben und einem gewissen Ruf etabliert hat, kommt keiner mehr
an ihnen vorbei! Ich empfehle Increase Humanity
Disgust absolut jedem, der Metal hört! Egal
ob Black Metal oder anderen Sub-Genres. Holt euch das Album!
Jetzt!