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| GODGORY - Way Beyond
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Label:
Nuclear Blast
Release: 20.08.2001
Von: Calani Punkte:
7,5 |
Endlich! Nach mehr als 2 Jahren haben es Matte und Erik Andersson
geschafft, den Nachfolger des genialen Ausnahmealbums Resurrection
in die Läden zu stellen. Keine Frage, das ich an jenem Tag pünktlich
auf der Matte meines CD Dealers stand, um Way Beyond
in meine Finger zu bekommen.
Mit Way Beyond schließt man musikalisch
nahtlos an das Vorgänger Album an. Direkt der Opener Final Journey
ist ein typischer, über 8 Minuten langer GODGORY
Song, der einem die Gänsehaut über den Körper treibt. Eine Labsal
für Ohr, Herz und Seele. Treibendes Riffing und tot-traurige Melodien.
Die nächsten Schmankerl sind Another Day und Tear It
Down. 2 Stücke, bei denen man zwar deutlich ruhiger zu Werke
geht, die aber die typische GODGORYSongstruktur
nicht vermissen lassen. Mit Sea Of Dreams befindet sich
auch ein reines Instrumental Stück auf dem Album, das aber nicht
unbedingt mit Highlights in Sachen Melodie, Riffing oder Tastenkunst
aufwartet. Es ist mehr ein netter Lückenfüller. Krönender Abschluß
ist Holy War. Ein weiterer absoluter Hammersong von der
Größe von Resurrection.
Auffallend ist, das die Keyboards ein wenig mehr im Vordergrund
stehen, als das früher üblich war. Vielleicht liegt es daran, das
Erik Andersson seine Drums gegen die Tasten eingetauscht hat, denn
gleichermaßen sind die Drums mehr in den Hintergrund geraten.
Leider wird dieses hohe Niveau nicht auf dem gesamten Album gehalten.
Insgesamt ist dieses Album deutlich ruhiger ausgelegt. Das ist zwar
kein Nachteil, aber man kopiert sich zu oft selbst, ohne das man
einen Ansatz zur Weiterentwicklung sehen kann. Das nimmt Way
Beyond insgesamt die hypnotische Anziehungskraft und
Ausstrahlung, wie sie noch auf Resurrection
zu finden war. Die Tracks sind noch immer atemberaubend, eingängig
und intensiv aber man vermißt doch das gewisse Etwas.
GODGORY sind nach wie vor ein Duo, bestehend aus
den beiden Andersson Brüdern. Die Gastmusiker sind nahezu dieselben,
wie auf dem Vorgänger Album. Auf der Bühne hat man sie noch immer
nicht zu Gesicht bekommen, was natürlich extrem schade ist. Ich
hoffe mal, das sich das bald ändern wird. Denn nach der langen musikalischen
Abstinenz müssen GODGORY eigentlich wieder von
vorne anfangen, ob das zuträglich ist, wird man sehen. Und was die
Jungs in der Zwischenzeit so getrieben haben, gibt es demnächst
im Interview!
Godgory
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