Die
letzten DRUDKH Alben waren, meiner Meinung nach, nicht
alle wirklich gut. Aber mit diesem neuen, nunmehr neunten und
recht kurzen Album, sind DRUDKH wieder zu ihren Wurzeln
zurückgekehrt. Slawonischer Black Metal mit ukrainischen
Texten, so wie wir es von DRUDKH gewohnt sind. Jeder
der 4 einzelnen Songs (plus Intro) repräsentiert eine Jahreszeit.
Der merkbare Unterschied zu ihrem bis dato besten Werk, Blood
In Our Wells, sind die fehlenden Ukrainischen Folk Elemente.
Die Songs sind zwischen 8 und 10 Minuten lang, was es leicht
macht, sich in der Musik zu verlieren. Leider hat Eternal
Turn Of The Wheel aber auch kaum einen Wiedererkennungswert.
Die Musik geht quasi ins eine Ohr rein und zum anderen wieder
hinaus. Und das, obwohl Eternal Turn Of The Wheel
alle nötigen Zutaten für ein gutes DRUDKH Album
hat: schnelle und brachiale Gitarren, solide Drums, Blast Beats,
Roman's zornige Schreie, gediegene Basslinien und einen klaren
Sound mit ein paar akustischen Elementen hie und da. Es fühlt
sich schlicht und einfach ein bisschen zu glatt an, als ob sie
sich nicht viele Gedanken um das Album gemacht haben. Versteht
mich nicht falsch, Eternal Turn Of The Wheel ist
kein schlechtes Album, beileibe nicht, man kann es getrost kaufen
wenn man auf diese Art von Black Metal steht. Es ist einfach
nicht genug Substanz um Eternal Turn Of The Wheel
aus dem derzeitigen Boom an qualitativ guten Black Metals herausstechen
zu lassen.