DOMENICA
sind lässig und rocken wie verrückt, dank einer vor
Kraft strotzenden aber zu glatten Produktion. Die kanadische
Truppe um Frontröhre Bekki Friesen pendelt zwischen Hard
Rock, Grunge und Alternative und erinnert mich irgendwie an
die schwedische All-Girl-Grunge-Truppe Drain oder auch Hole.
Bekki klingt ein bisschen rotziger und frischer aber auch deutlich
mehr dem kommerziellen Mainstream zugewandt und nicht so spektakulär.
Die Band existiert seit 2004 und legt mit The Luxury
nun weltweit ihr Debüt vor, das in Kanada, den USA und
Japan bereits für Furore sorgte. Der europäische Markt
will allerdings erst noch erobert werden.
The Luxury präsentiert 13 Tracks, von denen
man 5 ruhig hätte weglassen können, wenn die Running
Time dann nicht so arg knapp bemessen gewesen wäre. Die
Songs gehen gut ins Ohr, besonders die flotten wie What Goes
Around, I Love My Gun, Vampires, Lady Like Me und Luxury,
sind aber auch ziemlich vorhersehbar. Die Balladen (The Long
Road, Free) zünden nicht wirklich, auch wenn Bekki
sich alle Mühe gibt und viel Sexappeal in ihre Stimme legt.
Nettes Album, kann - muss man aber nicht haben. Live allerdings
dürfte die Truppe mächtig Spass machen.