Der
Monat Februar hat es wahrlich in sich: Die Industrie haut Tonnen
von zweifelsohne starken Scheiben der Marke Asesino, Lost Dreams,
Ascension Of The Watcher, Death Angel und und und… raus.
Und mittendrin tauchen DISMEMBER mit ihrem mittlerweile
11. Release auf. Es wird sicherlich wieder Kritiker geben, die
abgedroschene Dinge wie „immer dasselbe, „für
Veteranen“ oder „angegraut“ raushauen. Aber
gibt es einen Grund, warum die Mannen um Matti Kärki was
anderes machen sollten? Freunde, anno 2008 haben die Schweden
noch so viel Dampf im Arsch, das sie sich locker aus dem Stand
ins Universum katapultieren könnten wenn sie wollten. Hier
schraubt dir jeder Song den Kopf ab, egal ob es eine tonnenschwere
Dampframme wie No Honor Of Death im besten Hellhammer
oder Autopsy Stil ist oder es aber der Mix aus Uptempo und nackenbrechern
Parts wie beim Opener Death Conquers All, To End It
All oder Combat Fatigue ist, der dich einfach nur
wegbläst. Jeder Song verdient das Prädikat songwriterisch
besonders wertvoll. Das da das überdimensionale Riffing
und die genialen Melodien den Löwenanteil dran haben ist
klar. Hört euch nur mal Under A Bloodred Sky an,
die perfekte Symbiose aus Brutalität und Melodie gezaubert
durch das unvergleichliche Riffing. Zum Schluss des Tracks darf
man sich dann ruhig die Frage stellen, ob das DISMEMBER
oder doch Iron Maiden sind, die dich hier staunen lassen. Fakt
ist: Auch ohne Fred Estby (ohne seine Verdienste auch nur in
irgendeiner Weise schmälern zu wollen) sind DISMEMBER
in Bestform! Wenn die Europa Burns Tour - die in diesen Tagen
ihren Startschuss hat - genauso wuchtig und schwer daherkommt,
wie der gleichnamige Track, der symbolisch für dieses Album
steht, dann Gnade Gott. Gekrönt wird Dismember
mit dem königlichen Black Sun. Über sechs Minuten
geballte Power gefüllt mit bedrohlichen und geilen Melodien,
Aggressivität und Gänsehaut. Über sechs Minuten
DISMEMBER pur. Keine Frage: Ich bin restlos begeistert.
Es gibt sicherlich einige Combos, die sich im Todesbleisektor
auf Augenhöhe mit den Schweden befinden, aber nur verdammt
wenige, die diese Energie auch noch nach fast 20 Jahren perfektioniert
und mit voller Leidenschaft spielen. Schließen möchte
ich mit einem Zitat von DISMEMBER – dieses Statement
steht für sich:
AS
LONG AS DISMEMBER LIVE – DEATH METAL WILL REIGN!
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