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DEMONIZER
– Triumphator |
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Label:
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Folter Records |
| Release:
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27.08.2008 |
| Von:
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Stormlord |
| Punkte:
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7.5/10 |
| Time: |
44:44 |
| Stil: |
Black/Thrash
Metal |
| URL: |
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DEMONIZER
stehen für kompromisslosen und kompetent gespielten Black/Thrash
Metal, der von der Atmosphäre an Nocturnal Breed sowie
Immortal erinnert. Die Belgier gehen dabei höchst intensiv
vor und prügeln sich versiert durch ihre 9 Songs, die nicht
allzu kompliziert aufgebaut sind. Großteils regiert hier
Geknüppel vom Feinsten, verpackt in ein Soundgewand, welches
das Gefühl von dreckiger Thrash-Attitüde sehr gut
einfängt, doch nicht undifferenziert oder altbacken klingt.
Zuerst scheint
der Triumphator zu eindimensional auf Beutefang
zu gehen, beinahe chaotisch wirkt die Ausführung solcher
Hochgeschwindigkeitsarien wie The Wolf Inside oder
Purify In Legacy. Doch schon beim zweiten Durchlauf
erkennt man deutlich, dass die Musiker ihr Handwerk sehr gut
verstehen und auch immer wieder Überraschungen einbauen,
wie das höchst melodische Gitarrenlead im Verlauf des
sonst gnadenlos dahinhetzenden Stückes Alcoholic.
Am auffälligsten zeigt sich das Titelstück Triumphator,
bei dem die Band den Fuß teilweise vom Gaspedal nimmt
und auch im mittelschnellen Tempo mit rhythmisch langsamer
angelegten Strukturen glänzen kann. Die ersten Minuten
des soeben genannten Stückes bestechen durch Highspeed,
dann ändert sich das Bild und fast schon groovy zu nennende
Passagen dominieren, bevor DEMONIZER wieder den Hammer
kreisen lassen. So tobt sich die Gruppe im Verlauf des recht
langen Stückes vollends aus.
DEMONIZER haben jedoch auch mehr als nur diese eine
Stimmung zu bieten, gegen Ende des Albums zeigt sich eine
Affinität zu hymnischem Black Metal, der aber der thrashigen
Attitüde immer genug Platz zur Entfaltung lässt.
Bei DEMONIZER geht mir nur eines ab: ein Stück,
das dich bedingungslos mit einem genialen Refrain packen würde,
der dich nicht mehr loslässt, den du nicht mehr aus dem
Kopf bekommst. Das plakative Let Them Hate hat schon
mal gute Ansätze dafür.
Am Ende punktet
das Quartett also durch Intensität und explosive Rasanz,
sodass das Manko einer alles überragenden Komposition
verschmerzt werden kann. Triumphator begeistert
zwar nicht auf ganzer Linie, bietet aber überzeugenden,
mit Herzblut gespielten Metal!
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