ASATHOR – Nordic Tale

 
Label: Demo
Release: 15.05.2006
Von: Gunnar
Punkte: -/-
Time: 17:53
Stil: Viking Metal
URL: Asathor
 
Bis ins Jahr 2002 reicht die Geschichte dieser Herrschaften aus der Südstadt bei Wien zurück. Begonnen hat alles als Black Metal Band unter dem Namen Suicide, man entwickelte sich aber recht schnell in eine melodischere Richtung. Nach ein paar Umbenennungen und Besetzungswechseln war es nunmehr also höchste Zeit für das erste Demo, und dieses ist durchaus viel versprechend ausgefallen, wenn auch sicher vieles noch ausbaufähig ist. In sehr klarem Sound gibt man die typischen Viking - Gitarrenläufe zum Besten (wer Vergleiche braucht, dem sei vor allem der Name Nomans Land zugeflüstert, auch wenn Thyrfing und die mächtigen Mithotyn für die Südstädter gleichfalls keine unbekannten sein dürften). ASATHOR machen nicht den Versuch, allzu viele Riffs in ein Stück zu packen, sondern schneiden ihre Kompositionen auf 1-2 Leitmelodien zu, die regelmäßig wiederkehren, ohne allerdings ununterbrochen wiederholt zu werden. An Atmosphäre mangelt’s jedenfalls nicht im Geringsten. Schon das majestätisch beginnende, dann aber sehr fröhliche Intro Val versetzt einen an Valhallas metgeschwängerte Gestade. Von dort aus ziehen wir dann in die Battle On Bifrost, ein sehr eingängiges, erhabenes Stück, bei dem der krächzende Gesang, wie auch im weiteren Verlauf des Demos, zwischen mittleren und tieferen Lagen pendelt, wobei letztere so was wie einen kleinen Schwachpunkt darstellen. Ähnlich geartet ist Einzug in Walhalla, bei dem aber auch melodischer Hintergrundgesang zum Einsatz kommt. Das abschließende Titelstück schlägt ebenfalls in diese Kerbe und wartet daneben auch noch mit einem fröhlichen Chor auf. Einen Tick mehr Eigenständigkeit kann man ASATHOR zweifellos noch empfehlen, Viking Metal – Anhänger sollten aber auf alle Fälle zuschlagen!