Altbekannte
und bewährte Musiker (Night In Gales, Ninnghizhidda, Destillery,
Flaming Anger) schmeißen ihren Kram zusammen, verneigen
sich huldvoll gen Skandinavien und Amerika und werfen das Beste,
das der PowerThrash und Death Metal beider Szenen zu bieten
hat, in einen Topf. Heraus kommt eine unglaublich kraftvolle,
aggressive und vor allem groovige Mischung, die zwar nicht selten
an diverse Größen erinnert (von Machine Head bis
The Haunted ist alles dabei), aber dennoch eigenständig
bleibt und dermaßen Arsch tritt, das es einem Angst und
bange wird bzw. ernsthafte Schäden in der Nackengegend
vorprogrammiert sind.
THE VERY END sind im Großraum Ruhrpott
heimisch und veröffentlichen mit Promo 2K5
ein erstes aber eindrucksvolles musikalisches
Lebenszeichen.
Drei Tracks als Appetizer, vorrangig für die Labels gedacht,
überzeugen vom ersten Moment an. Besonders The Black
To Come ist ein absolutes Highlight, das sich umgehend
im Gehörgang festfrisst. Stampfende Rhythmen wechseln mit
schnellen Thrashparts, während clean gesungene Refrains
das Pendant zu den Growls in der Strophe bieten. Live eine alles
zerstörende Macht! The Black To Come ist quasi
das Resümee beider noch folgenden Tracks, denn Me vs.
Life schraubt den Groove ein wenig zurück und belässt
es bei der vollen Thrash-Breitseite (kann mir nicht helfen…
aber der Gesang erinnert mich irgendwie ein wenig an EverEve’s
erstes Album), während This End es eher andersherum
hält: langsam brachiale Groove-Parts wälzen sich aus
den Boxen, die schnellen Parts rücken in den Hintergrund
und Gitarren Solos lockern das Ganze auf.
Eine sehr geile Angelegenheit mit jeder Menge Potential! Mehr
davon!