THE MEADS OF ASPHODEL – Sonderkommando

 
Label: Candlelight Records
Release: 08.04.2013
Von: Sinmara
Punkte: 6/10
Time: 63:12
Stil: Experimental Black Metal
URL: The Meads Of Asphodel
 
Wie zum Teufel soll man bloß den Sound von THE MEADS OF ASPHODEL beschreiben? Wer sie kennt weiß, daß THE MEADS OF ASPHODEL einzigartig sind, einfach unbeschreiblich. Wer die Briten nicht kennt, bekommt mit Sonderkommando eine faustdicke Überraschung. Entweder man mag sie oder man kann sie nicht ausstehen. Ihr Humor ist schwärzer als schwarz und eben sehr Britisch, fast wie Monty Python. THE MEADS OF ASPHODEL gibt es seit 17 Jahren, und Sonderkommando ist die fünfte Langrille, neben einigen Splits, Demos und EP's. Sonderkommando ist entstanden, nachdem Metatron (Hauptverantwortlicher für die Band) Ausschwitz besucht hat. Das gesamte Album dreht sich um das Thema 2. Weltkrieg und Konzentrationslager. Einige Erzählungen auf dem Album wurden direkt dort aufgenommen. Die Liste der Gäste auf Sonderkommando ist recht lang: da hätten wir zum Beispiel Mirai von Sigh, Mories von Gnaw Their Tongues, Rob Miller von Amebix und andere. Die Musik tingelt von Black Metal bis Blues, Opern Gesang und einem kurzen Dance Song (Children Of The Sunwheel Banner, Part 1), gesprochenen Worten und Filmzitaten – alles bunt durcheinander gemischt, ohne viel Konsistenz. Ein paar gute Songs sind auf dem Album, Wishing Well Of Bones, The Mussulmans Wander…, generell jedoch wurde auf Sonderkommando zuviel gewollt, ist das Album zu verschachtelt und daher nicht gerade einfach zu hören. THE MEADS OF ASPHODEL sind definitiv gute Musiker, die Produktion und der Sound sind gut, aber in diesem Fall verderben zu viele Köche den Brei.