THRUDVANGAR – Zwischen Asgard & Midgard

 
Label: Einheit Produktionen
Release: 07.12.2007
Von: Dajana
Punkte: 8.5/10
Time: 62:28
Stil: Pagan/Viking Metal
URL: Thrudvangar
 
Mit Zwischen Asgard & Midgard knüpfen THRUDVANGAR nahtlos am Vorgänger an. In epischer Breite und mit hochgereckten Fäusten donnern Viking-Hymnen über einen hinweg, verbreitet eine faszinierende Düsternis die perfekte Atmosphäre, um auf Bifröst zwischen den Welten zu wandeln.
Jeder Song ist schon in sich alleine sehr abwechslungsreich, dicht und spannend aufgebaut; von rasenden Black Metal Attacken über akustische Parts bis hin zu sehr langsamen Düster-Passagen ist alles dabei, was das Pagan-Herz begehrt. Und trotzdem ist Zwischen Asgard & Midgard in seiner Gesamtheit homogen, fließend, wirkt nie überladen. Der rote Faden ist immer präsent. Die Gitarren stehen noch ein bisschen mehr im Vordergrund, als noch bei Wahall, und die Keyboards wurden noch ein Stückchen weiter in den Hintergrund geschoben. Die mittelalterlich angehauchten Instrumente bleiben nach wie vor dezent und setzen gekonnt Akzente. Das macht Zwischen Asgard & Midgard noch ein bisschen härter und düsterer, als den Vorgänger. Perfekt dazu passt Matzes tiefe und rauchige Stimme (keine cleanen Vocals mehr), die den deutschen Texten eine harsche Note verleiht.
Einen einzelnen Song herauszupicken ist schwer, da sich alle acht Kompositionen auf einem gleich hohen Level befinden. Heimwärts vielleicht? Oder das unglaublich drückende und nackenbrechende Runenstein? Das epische Zwei Raben? Oder doch den 8 Minuten lange Abschlusstrack Frostland? Das ganze Album ist einfach grandios!
THRUDVANGAR liefern mit Zwischen Asgard & Midgard einmal mehr ein Kleinod heidnisch-metallischer Liederkunst ab und dürfen es sich verdientermaßen und ruhigen Gewissens auf dem Ahnenthron gemütlich machen ;)