Aufgrund
des "The" Bandnamens, nicht zu verwechseln mit bekannten
deutschem Achtziger Metal Titten, und auf Grund dem starken
Retrodranges könnte man schnell vermuten, es halte sich
um ein der im Fahrwasser der Strokes aufgekommene "New
School of Indierock" Band, und so würde man denne
auch mal richtig falsch liegen ...
THE WARLOCKS gibt es mal wesentlich länger
und von seiner früheren Arbeitstelle The Brian Jonestown
Massacre hat Mastermind Bobby Hecksher zumindest einen reichlichen
Touch Sixties Retro und Frühneunziger Creation Records
Gitarrenalarm mitgebracht, der sich in einer drone-igen Melange
zwischen Velvet Underground, Spacemen 3, My Bloody Valentine,
Psychedelic und Sixties-Pop niederschlägt.
Wem die letzte Black Rebel Motorcycleclub Platte zu Folk-Country-esk
war, und wer die frühen Dandy Warholes (sind wohl auch
Freunde von THE WARLOCKS) liebt, und meint,
das es nicht genug The Jesus & Mary Chain Nachlassverwalter
geben kann, der muss hier zugreifen.
Surgery ist ein abwechslungsreiches
Stück Musik, für die weite staubige Wüstenstraße,
die zugekiffte Nacht und für Leute, die sich sowieso lieber
in Ihrem eigenen Kopf aufhalten und träumen. Das hier ist
Britrock/Britpop für Schwarzgekleidete und Sonnenbrillenträger...
gibt es noch solche Typen? Genug Namedropping, angesprochene
Nachtschwärmer wissen was zu tun ist.