THE
GATES OF SLUMBER ist eine Doom Metal Band aus den Staaten,
die 1998 von Sänger und Gitarist Karl Simon gegründet
wurde, nachdem seine vorherige Band The Keep zu den Akten gelegt
worden war.
Seit jenen Tagen hat die Band eine Reihe an Line-up Wechseln
durchgemacht und zwei Demos, nämlich Blood
Encrusted Deth Axe (2000) und The
Judge (2003) fabriziert. Nun, anno 2004 und mit
stabilerer Besetzung, zu der inzwischen auch Jason McCash (Bass)
und Chuck Brown (Drums) – beides ex Kollegen von The Keep
– gehören, veröffentlichen THE GATES
OF SLUMBER ihr äußerst vielversprechendes
Debüt The Awakening.
Das Album beginnt mit einer recht mäßigen Geschwindigkeit,
Kirchenglocken und den Schreien gequälter Seelen, welche
in das kontemplative Titelstück übergehen, bei dem
Simon’s klarer aber dreckiger Gesang die perfekte Begleitung
für die langsamen abgehakten Riffs liefert. Die Dinge beschleunigen
sich ein wenig später mit The Executioner und
dem exzellenten Broken On The Wheel; letzterer offenbart
eine der groovigsten Doom Riffs, die ich seit langer Zeit gehört
habe! Nach einem sehr entspannenden Sabbath-artigem Instrumental
endet The Awakening genauso, wie es
begonnen hat und mit dem Rausschmeißer The Burial,
welches den geneigten Hörer durch neun Minuten episch deprimierenden
Doom schleppt.
Wenn das Debüt The Awakening
repräsentativ für die Band ist, kann man zukünftig
nur Gutes von THE GATES OF SLUMBER erwarten.
Obwohl die Songs unter den offensichtlichen Doom Einflüssen
wie Sabbath, St. Vitus etc. geschrieben wurden, gibt es trotzdem
ein Maß an Komplexität und Ideenreichtum im Songwriting,
welches die Band für sich selbst stehen lässt und
The Awakening zu einen kaufwürdigen
Album für Fans macht. Und, wenn ihr die Chance habt, dann
checkt die Band aus, wenn sie im April 2005 in Europa touren.