THE GATES OF SLUMBER – The Awakening
 
Label: Final Chapter Records
Release: August 2004
Von: Jim
Punkte: 7
Time: 44:08
Stil: Doom Metal
URL: The Gates Of Slumber
 

THE GATES OF SLUMBER ist eine Doom Metal Band aus den Staaten, die 1998 von Sänger und Gitarist Karl Simon gegründet wurde, nachdem seine vorherige Band The Keep zu den Akten gelegt worden war.
Seit jenen Tagen hat die Band eine Reihe an Line-up Wechseln durchgemacht und zwei Demos, nämlich Blood Encrusted Deth Axe (2000) und The Judge (2003) fabriziert. Nun, anno 2004 und mit stabilerer Besetzung, zu der inzwischen auch Jason McCash (Bass) und Chuck Brown (Drums) – beides ex Kollegen von The Keep – gehören, veröffentlichen THE GATES OF SLUMBER ihr äußerst vielversprechendes Debüt The Awakening.

Das Album beginnt mit einer recht mäßigen Geschwindigkeit, Kirchenglocken und den Schreien gequälter Seelen, welche in das kontemplative Titelstück übergehen, bei dem Simon’s klarer aber dreckiger Gesang die perfekte Begleitung für die langsamen abgehakten Riffs liefert. Die Dinge beschleunigen sich ein wenig später mit The Executioner und dem exzellenten Broken On The Wheel; letzterer offenbart eine der groovigsten Doom Riffs, die ich seit langer Zeit gehört habe! Nach einem sehr entspannenden Sabbath-artigem Instrumental endet The Awakening genauso, wie es begonnen hat und mit dem Rausschmeißer The Burial, welches den geneigten Hörer durch neun Minuten episch deprimierenden Doom schleppt.

Wenn das Debüt The Awakening repräsentativ für die Band ist, kann man zukünftig nur Gutes von THE GATES OF SLUMBER erwarten. Obwohl die Songs unter den offensichtlichen Doom Einflüssen wie Sabbath, St. Vitus etc. geschrieben wurden, gibt es trotzdem ein Maß an Komplexität und Ideenreichtum im Songwriting, welches die Band für sich selbst stehen lässt und The Awakening zu einen kaufwürdigen Album für Fans macht. Und, wenn ihr die Chance habt, dann checkt die Band aus, wenn sie im April 2005 in Europa touren.