THESE BROKEN REMAINS – No Forever After

 
Label: Eigenproduktion
Release: August 2007
Von: the.wangacopta
Punkte: 3.5/10
Time: 22:14
Stil: Metalcore
URL: These Broken Remains
 
Den Metalcore neu zu erfinden, ist ja bekanntlich nicht leicht - THESE BROKEN REMAINS versuchen es auf ihrem ersten Release. Allerdings bleibt es auch nur bei diesem Versuch. Von den Jungs aus Tallinn/Estland kommt nichts Neues. Vielmehr gewinnt man den Eindruck, dass sich der Fünfer musikalisch erst finden muss. Meiner Meinung nach kann es daran nicht liegen, dass die Combo „erst“ seit 2005 in dieser Formation zusammenspielt. Trotz 2-jährigen Bestehens kommt der Metalcore recht unerfahren rüber. Musikalisch sind sicherlich verschiedene gute Ansätze zu erkennen, zumindest fängt No Forever After mit dem Intro Enola Gay und dem Opener It Doesn’t Take A Mastermind To Spraypaint A Ceiling recht viel versprechend an. Allerdings ist hier bereits die eingeschränkte musikalische Bandbreite erkennbar. Größtes Manko bildet der Gesang. Dieser hält sich überwiegend in keifenden Tonlagen auf. Werden die Stimmbänder zu arg strapaziert, wechselt Vocalist Mihkel Pent in cleane Vocals über. Mit dem richtigen Stimmvolumen wäre das sicherlich auch eine gute Entscheidung. Bei 200 Tons Of Patience wird dieses Manko richtig deutlich. Zurück zu den Ansätzen: Empire Of Lies bspw. hat Potential, der Song treibt, lädt zum moshen ein, birgt akzeptable melodiöse Parts wird aber durch die Vocals entwertet. Gleiches gilt für Chlorine For Our Gene Pool. Auf diesem Level reicht es für THESE BROKEN REMAINS zu diesem Zeitpunkt nur für eine Positionierung im unteren Ranking.