THE SIXTH INCUBATOR - Inphonoir
Label: Cudgel Agency
Release: 26.05.2003
Von: Snork
Punkte: 6
 

Ex Incubator Sänger Chris Mummelthey hat sich mit Gitarrist Stefan Schunke zusammengetan und T6I entwickelt. Nach dem etwas düster anmutendem Intro folgt wirklich psychedelischer Metal. Eigentlich schon Deathmetal, aber durch Samples und jede Menge schräger Gitarrenarbeit ergibt das dann doch irgendwie was Eigenes. Klingt beim ersten Zuhören teilweise ein bissel kindisch, aber immerhin haben die Jungs eins geschafft : Das hat bisher kaum jemand gemacht. Wäre schön, wenn die beiden für weitere Projekte noch einen Drummer rekrutieren könnten. Drumcomputer sind zwar sehr nützlich, klingen aber dennoch immer sehr synthetisch. Oder soll das so sein? Kann ich mir bei diesem Album durchaus auch vorstellen. Irgendwie ist auf diesem Album alles drauf. Jede Stilrichtung des Metal ist vertreten, einzeln, gemischt mit anderen, wie auch immer. Balladesk 1 ist z.B. wie der Name schon sagt eine recht düster gehaltene Ballade, das nächste Stück Cum In Your Face wieder eher Hardcore.

Alles zusammen ist diese Scheibe wirklich nichts für jedermann, aber durchaus hörenswert. Ist ein bisschen seltsam was die beiden da teilweise veranstalten, kann man sich auch nicht jeden Tag antun, aber für die unter uns, die auf die krankere Art Metal stehen, ist Inphonoir nur zu empfehlen. Aufgewertet wird dieses Album zusätzlich durch die beiden Bonustracks My Cold Embrace und Bloodlust. Zwei wirklich schöne Grindcorestücke von My Cold Embrace aus Kassel.

The Sixth Incubator