“Never
change a winning team”, oder Konzept… mag sich Thomas
Bergli gedacht haben und macht mit dem Zweitwerk Oldarhian
genau da weiter, wo SARKE beim Debüt Vorunah
aufgehört haben.
Das ist zunächst erstmal nicht weiter tragisch, schliesslich
hat das Debüt grandios den Allerwertesten getreten und
ordentlich Spass gemacht. Gut, innovativ geht anders...
Was mir dann aber doch fehlt, sind die „Hits“, wie
es sie noch auf dem Debüt gab. Auf Oldarhian
ist alles vorhersehbar und gleichförmig, es gibt so überhaupt
keine überraschende Wendungen oder Nuancen. In Anbetracht
der Tatsache, dass dieses Mal die gesamte Livebesetzung das
Album eingespielt hat, hätte ich schon was anderes erwartet.
Einen dichteren Sound, ein paar Spielereien, so was in der Art.
Selbst die progressive Note, die Vorunah im dem
einen oder anderen Track offenbarte ist weg, ohne das ein anderes
stilistisches Mittel den Platz übernommen hätte. Lediglich
Passage To Oldarhian und Captured stehen ein bisschen
heraus, aber das ist mir ehrlich zu wenig.
Man könnte nun glatt mit spitzer Zunge behaupten, die Tracks
sind alle in einem Zug seinerzeit entstanden und wurden einfach
auf zwei Alben verteilt, wobei Oldarhian die schlechtere
Partie ist. Ich frag mich nur, warum SARKE dafür
dann zwei Jahre gebraucht haben… Schade, schade, schade…
da hab ich wirklich mehr erwartet.