Stellt euch
einen von Devin Townsend beeinflussten Jack: The Pumpkin King
(Nightmare Before Christmas) vor, der – unterstützt
von einer Gothic Metal Combo – Melodien schmetternd durch
die Lande zieht. Und was bekommt man? MECHANICAL POET.
Wohnhaft in einem Land, das früher mal als die Sowjetunion
(Russland) bekannt war, veröffentlichte das Trio sein Zweitwerk
namens Woodland Prattlers, eine Mischung
aus orchestralem Trancezuständen und geschmeidigen Rhythmen.
Hier gibt es musikalisch inhaltliche Vielfalt verbunden mit
Keyboard Partituren der Gründungsmitglieder Lex Plotnikoff
(Gitarre, Bass, Keyboards) und Tom Tokmakoff (Drums, Bass, Keyboards),
die überbewältigende instrumentale Fähigkeiten
besitzen, was man der aktuellen Veröffentlichung auch anmerkt.
Das Album
ist wie ein Soundtrack aufgebaut und kombiniert dunkle Elemente
mit süßen Harmonien, die mit dem Song Strayed
Moppet an die Oberfläche krachen, angereichert mit
einer Vielfalt von Metal Einflüssen, so dass man der Meinung
sein könnte, das Jack The Pumpkin King hier seinen großen
Auftritt hat. Nachdem mehr als 130 Bewerber für diesen
Posten vorgesungen haben, hat man in Max Samosvat einen grandiosen
Sänger gefunden, der genau das Wesen der Band zum Ausdruck
bringt, etwas, nachdem die Band sehr lange und hart gesucht
hat. Und der Job wurde wirklich mit genau der richtigen individuellen
Komponente besetzt. Mit einer guten Aufnahmeproduktion im Rücken
und aufgrund des generellen musikalischen Aspektes von Woodland
Prattlers, lässt das Album andere Bands dieser
Art weit hinter sich zurück. Es ist zu bezweifeln, das
es andere Bands diesen Kalibers da draußen gibt. Nichtsdestoweniger
sind MECHANICAL POET selbst eine wahre, musikalisch
künstlerische Form der Verblüffung. Da wäre noch
viel über dieses Kunststück zu sagen, aber erlebt
selber das mit Metal angefüllte orchestrale Werk von MECHANICAL
POET, welche die Grundfesten berühren, wie kaum
eine Band zuvor.