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| HELLRIDE
- ... And Then The Earth Moved ... |
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Label:
White Jazz |
| Release:
17.02.2003 |
| Von:
Mattes |
| Punkte:
6 |
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HELLRIDE
sind 4 Jungs aus Norwegen und legen uns mit ... And
Then The Earth Moved ... ihre zweite vollständige
Scheibe vor. Zuvor erschienen sind das Minialbum Troublemaker
(1999) und das Full- length Album Making Out With Fire
( 2000).
In der Schnittmenge von Gluecifer, den Hellacopters und Psychopunch
liegend, versuchen HELLRIDE uns ihre Version des
rotzigen Rock`n`Roll vorzustellen.
Aber, um es vorweg zu nehmen: sie schaffen es nicht wirklich, mich
mit dieser Scheibe vom Hocker zu hauen.
Im Presseinfo ( jaja, ich weiß, Presseinfos sind immer ganz
nah an der Wahrheit...) steht zwar, daß die Band mit „prägnanten
Riffs“ sowie „eingängigen Refrains“ eine
gute Stimmung verbreiten würde, allerdings entdecke ich auf
dem Silberling nicht wirklich viele der oben genannten Ingredienzien.
Ich für meinen Teil stehe zwar auf Bands wie Gluecifer und
Co., aber HELLRIDE schaffen es im Laufe der 33
Minuten (9 Songs) einfach nicht, das Niveau der anderen norwegischen
Rotzrocker zu erreichen. Die Songs sind durchgängig im Midtempo-
Bereich angesiedelt (mit ein, zwei Ausflügen in schnellere
Gefilde) und rauschen ohne großartige Höhepunkte am Hörer
vorbei. Altbackene Riffs und oft gehörte Songstrukturen stehen
hier im Vordergrund und selbst nach mehrmaligem Hören bleiben
nur zwei bis drei Hooklines im Gehörgang kleben. (Als Beispiele
seien hier I Survived Yesterday und Revolution
angeführt). Nur leider machen 2 gute Songs kein Spitzen-Album
aus ...
Ein weiteres Manko des Drehers ist der Gesang von Frontmann und
Bassist Peter Boström. Seine Stimme ist eine Mischung aus Phil
Rind ( Sacred Reich/ R.I.P.) und Biff Malibu (Gluecifer), ohne allerdings
den Biss und Melodiefähigkeit der beiden Genannten zu erreichen.
Bei Boström klingt alles gequält und völlig ohne
Punch.
Der Sound von ... And Then The Earth Moved ...
ist alles in allem OK und entspricht dem gängigen Status. Aufgenommen
wurde die CD im Fredman Studio in Götheborg, u.a. unter der
Aufsicht und den fähigen Händen und Lauschern von Anders
Friden ( In Flames).
Zusammenfassend lässt
sich also feststellen: wer eine Kopie von Gluecifer und den Hellacopters
haben möchte, die nicht an die Originale heranreicht, sollte
hier zugreifen.
Ich für meinen Teil werde mir jetzt Ridin’ The Tiger
auflegen und mir die Ohren wegblasen lassen!
Hellride |
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