HELLFUELED – Volume One 
 
Label: Black Lodge
Release: 27.04.2004
Von: Medion
Punkte: 6,5
Time: 38:21
Stil: Melodic Metal
URL: Hellfueled
 

Was kommt wohl dabei raus, wenn eine Band, deren Sänger Ozzy-Fan ist und deren Gitarrist Zakk Wylde als großes Vorbild hat? Richtig: melodischer Rock/Metal, der keine Chance auslässt, eben jenen Tribut zu zollen. Und dabei ist das Ergebnis grundsätzlich ganz brauchbar ausgefallen. Knackige Gitarren, cooler Gesang und ordentlicher Groove machen Volume One zu einem durchaus hörenswerten Release. Durch einen transparenten aber druckvollen Sound wird das Ganze auch schön abgerundet. Und so wissen Songs wie Let Me Out oder Midnight Lady gut zu gefallen. Leider haben HELLFUELED aber das Problem, dass ihre Songs mit der Zeit zu stereotyp klingen. Hier gibt’s keine Überraschungen und auch von Abwechslung scheinen die Schweden nicht besonders viel zu halten. Würde mich grundsätzlich auch nicht so stören, wenn da nicht die etwas schwachen Refrains wären, die besonders die zweite Hälfte des Albums dominieren. Und so beginnt Volume One eben wirklich gut, wird aber mit der Zeit etwas lasch. Ein paar Akustik-Gitarren hier, ein paar Keyboards dort, hätten dem Album sicher gut getan – und natürlich durchgehend griffigere Refrains…
Somit bleibt unterm Strich zwar ein solides Debüt, das Gewisse etwas können HELLFUELED aber (noch) nicht bieten. Schade.