Was kommt
wohl dabei raus, wenn eine Band, deren Sänger Ozzy-Fan
ist und deren Gitarrist Zakk Wylde als großes Vorbild
hat? Richtig: melodischer Rock/Metal, der keine Chance auslässt,
eben jenen Tribut zu zollen. Und dabei ist das Ergebnis grundsätzlich
ganz brauchbar ausgefallen. Knackige Gitarren, cooler Gesang
und ordentlicher Groove machen Volume One
zu einem durchaus hörenswerten Release. Durch einen transparenten
aber druckvollen Sound wird das Ganze auch schön abgerundet.
Und so wissen Songs wie Let Me Out oder Midnight
Lady gut zu gefallen. Leider haben HELLFUELED
aber das Problem, dass ihre Songs mit der Zeit zu stereotyp
klingen. Hier gibt’s keine Überraschungen und auch
von Abwechslung scheinen die Schweden nicht besonders viel zu
halten. Würde mich grundsätzlich auch nicht so stören,
wenn da nicht die etwas schwachen Refrains wären, die besonders
die zweite Hälfte des Albums dominieren. Und so beginnt
Volume One eben wirklich gut, wird
aber mit der Zeit etwas lasch. Ein paar Akustik-Gitarren hier,
ein paar Keyboards dort, hätten dem Album sicher gut getan
– und natürlich durchgehend griffigere Refrains…
Somit bleibt unterm Strich zwar ein solides Debüt, das
Gewisse etwas können HELLFUELED aber (noch)
nicht bieten. Schade.