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Wer kennt ihn nicht, den alten, lieblichen, etwas schrulligen
HANS MOSER? Auf dieser quasi "Best of" werden
wir mitgenommen auf eine Reise auf dem Schaffensweg von Herrn
MOSER - die bekanntesten Gassenhauer, wie etwa
Brüderlein Fein, Die Reblaus oder auch die kongeniale
Kofferszene aus Hallo Dienstmann (leider hat
man das feine Duett mit Paul Hörbiger mit dem gleichnamigen Song
nicht draufgepackt). Die Scheibe zeigt uns Wien von seiner traditionellen
musikalischen Seite, Zitherspiel, Ziehharmonika und die nachdenklichen,
melancholischen Texte (yeah, wenn das nicht die Roots des finnischen
depri-metal sind!!! Außerdem singt Herr Moser mindestens so oft
vom Saufen wie Kollege Laihalla von Sentenced, wenn nicht öfter...),
souverän vorgetragen von Hans Moser. Ja, es vermag eben NIEMAND
diese Lieder mit solcher Credibility darzubieten, wie es HANS
MOSER tut - wenn Atrocity nur einen FUNKEN der Glaubwürdigkeit
dieses Denkmals hätten, dann wäre ihre neue Witzscheibe in der
Bewertung auch garantiert nicht abgestürzt wie eine Brieftaube
mit Kinderlähmung. Was soll ich zu dieser Zusammenstellung noch
viel sagen??? Es ist, wenn man jegliches Schubladendenken mal
abstellt, einfach Kultur und als solche anzuerkennen. Moser ist
und bleibt der King und alles was nach ihm kam sind nur mehr billige
Imitate. Eine feine Scheibe und dafür bekommt der Godfather des
Wienerliedes von mir 8 Punkte. Hoffentlich sucht mich jetzt nicht
sein Geist heim bis ich eine 10 gebe. Mit schlotternden Knien
schleicht von dannen - Mephisto--->
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