Kopecky begibt
sich auf Nightmare Painting auf eine Reise ins
düstere Land des Dark Wave, des Industrial und des Ambient.
Zwischendurch wird auch ein wenig gerockt, ohne Scheiß,
eher zurückhaltend versteht sich. Fast durchgehend wird
eine ziemlich düstere und beklemmende Atmosphäre
erschaffen, die schon einen recht eigenen Charakter hat. Fies!
Musikalisch dominiert
der Bass, der fast durchgehend verzerrt gespielt wird. Darüber
liegen finstere Klangcollagen und eine leicht angezerrter,
leicht flüsternder Sprechgesang, der mich eher an diverse
Gestalten aus dem EBM-Bereich erinnert. Straight ist das nicht,
und der Drumcomputer ist jetzt auch nicht so wirklich auf
"tanzbar" eingestellt.
Keine Frage, HAIKU
FUNERAL sind düster to the max, aber packen tut mich
das jetzt nicht so richtig.
Sicher geht es hier nicht um Refrains, packende Melodien oder
eine catchy Hookline, aber es bleibt nun mal auch nichts hängen.
Ohne Frage, der Bass ist virtuos gespielt, die Klanglandschaften
sind schön finster, aber das Gesamtbild bleibt eher blaß.
Wahrscheinlich stört mich hier auch der belanglose Gesang,
denn ohne diesen hätte man einen 1A Horror Soundtrack.
So bleibt es doch eher ein Spoken-Word-Platte mit düsterer
Orchestrierung.