Nach
dem für mich etwas enttäuschenden The Grave
Digger Album melden sich GRAVE DIGGER
mit Rheingold mit einem Paukenschlag
in der Szene zurück.
Vergessen sind die sperrigen Songs der letzten CD, hier knallt
es endlich wieder an den meisten Stellen und es kommt das sagenhafte
The Reaper (93) oder Tunes
Of War (96) Gefühl beim Hören auf, welches
zwischenzeitlich verloren gegangen ist.
Trotzdem haben sie nicht nur auf Old School gemacht sondern in
Rheingold alte und neue Sachen verbunden.
Valhalla ist zwar ein richtig schöner Stampfer wie
man ihn von GRAVE DIGGER seit Jahr und Tag kennt,
während Murderer vielschichtiger und einfühlsamer
ist.
Vor allem bei den Gitarren habe ich das Gefühl, dass hier
viel neues und altes zusammengefunden hat. Einerseits klingt es
einfach herrlich wie die alten Sachen, aber wenn man genau hinhört
findet man immer wieder Überraschungen, welche die Songs
interessant halten.
Bleibt noch zu erwähnen (da mir leider nur eine 4 Track Promo
vorliegt), dass GRAVE DIGGER den Weg zu Konzeptalben
wiedergefunden haben und sich mit Rheingold der Nibelungensage
widmen, womit sie sich auch konzeptionell wieder in ihre erfolgreiche
Tradition der Konzeptrilogie stellen.
Alte GRAVE DIGGER Fans sind mit der neuen CD
sicher vollauf zufrieden und auch kurzfristig enttäuschte
(zu denen ich mich auch zähle) können wieder mit GRAVE
DIGGER rechnen.
Grave
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