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Hossa, hatte man uns die Apokalypse nicht schon für Jahresbeginn
angekündigt???
Is ja
egal, jetzt ist sie nämlich endgültig eingetreten!
Und wie -
eine feinere Apokalypse ward nie gesehen!
Die Prügel,
die einem DYING FETUS gleich mit dem Opener Praise
The Lord (Opium Of The Masses) um die Ohren hauen, walzen
an Brutalität und Effizienz alles nieder, was heuer bisher auf
den Markt geworfen wurde! Gerade mal die Österreicher Esophagus
können hier mithalten, aber DYING FETUS haben
eben die bessere Produktion am Start und deshalb ist die Durchschlagskraft
dieses wuchtigen Geschosses noch größer, noch gröber - HERE IS
NO FUCKING MERCY!!!
Man könnte jetzt meinen, dass nur brutalo - Geprügel auf die Dauer
langweilig wird. Aber dies kann ich getrost verneinen, da DYING
FETUS ihren Zerstörungszug nämlich sehr abwechslungsreich
gestalten. Vom High Speed Geböller auf Snare und Doublebass geht
es über zu fetten, groovenden Teilen, bei denen die Tortur der
Stimmbänder des Sängers ein absolutes Maximum erreicht - SOLCH
abgrundtiefes Gegrunze hört man nicht oft und es trägt auch das
eine zum absolut tödlichen Sound dieser Scheibe bei. Was soll
ich sagen, für Freunde der ultrabrutal-Musik ist diese CD ein
Pflichtkauf, denn diese Mischung aus ALLES zerschmetterndem Geprügel
und tonnenschweren Mördergrooves ist einfach essentiell!
Im nächsten
Duden wird man den Begriff "Grindcore" mit DYING FETUS
definieren müssen!!! Ich denke mehr muss über diesen genialen
Ausbruch menschlichen Hasses auf all die Ungerechtigkeit und Heuchelei
auf dieser Welt nicht mehr gesagt werden, nachdem ich die Vorzüge
dieses Albums nun mehr als ausführlich erläutert habe.
Das einzige Manko, dass ich noch erwähnen will, ist die nicht
allzu lange Spielzeit von 36 Minuten - 1, 2 Songs mehr währen
hier schon noch drin gewesen, aber ansonsten passt bei diesem
Album echt einfach alles! Bewertenderweise gibt es für diesen
gnadenlosen Schlachtzug eine bluttriefende 9,5!
Dying
Fetus |