So,
Symphonic Power Metal aus Italien und als Referenz sollen nicht
Rhapsody herhalten, sondern Dark Tranquillity??? Na das müssen
DREAM STEEL erstmal beweisen. Dann noch auf die wahrscheinlich
namengebenden Dream Theater zu verweisen, ist fast schon gewagt.
Nach dem ersten Hören von You, sogar frech.
Was hier geboten wird, ist weder hart noch frickelig noch geshoutet
noch irgendwas, was mich an beide Bands erinnern würde.
Vielmehr handelt es sich um eher schwachen Gothic mit hoher
(viel zu hoher) Stimme. Evtl. vergleichbar mit schlechten Kamelot
treffen Aina. Naja, wenn sich dann zwei Leute der Band auch
noch „Power“ und „Kiss“ nennen, könnt
ihr euch ja denken, was los ist. Nicht viel. Mit einer Gitarre
und einem unterrepräsentierten Keyboard eiert man sich,
von der manchmal ziemlich penetranten Stimme von Alessandro
Antonelli geleitet, durch 10 Songs. OK, 2 davon sind Intros,
aber das macht’s auch nicht besser. Ach und The Flight
Of A Butterfly ist auch gleich zweimal vertreten. Wenigstens
der fast Schlusspunkt Neverstar zeugt davon, dass die
Jungs eigentlich auch was können. Stars werden sie zwar
nie, um mal einen Wortwitz zu machen, aber der Song stimmt nach
einigen Rohrkrepierern doch noch versöhnlich.