DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT – Nocturnal March

 
Label: Twilight
Release: Juli 2004
Von: Empress
Punkte: 9/10
Time: 38:31
Stil: Black Metal
URL: Darkened Nocturn Slaughtercult
 

Irgendwann in 1997 Onielar (vocals, guitars) und Ariovist (drums) beschlossen eine Band zu gründen, die sich vom New-Age Black Metal Trend abheben sollte, indem man musikalisch wieder zurück zu den Wurzeln des norwegischen Black Metal ging. 6 Monate später kam Velnias (guitars) dazu, die Stelle des Bassers blieb komischerweise vom ersten Tage an unbesetzt. DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT stehen für ihre bandeigenen, satanischen und nihilistischen Ansichten und den unsterblichen Bedürfnis nach dem wahren Black Metal. Ariovist ging 1999. Seitdem hat man 2 Alben mit Session-Bassisten und –drummer fabriziert. Nun gibt's endlich ein komplettes Line-up (sogar mit Bassist) und die Herren servieren ihre dritte Langrille namens Nocturnal March.

Mit einer Einleitung, die an Emperor Alben erinnert, Gorgoroth Riffs und klassischen Black Metal Gesang sitz ich hier nun und wundere mich, wie diese Band es wohl geschafft hat, bekannter zu werden, als die gerade erwähnten Referenzen. Schnell, Seelen spaltend, Black Metal, wie er sein muss! Ich hoffe mal, das man von dieser Band in der Zukunft mehr zu sehen und zu hören bekommen wird.

Track Numero 1 Wicher Za Gorami erinnert mich – wie bereits erwähnt – an viele Emperor Intros; die mit voller Wucht und brutalen, Thrash beeinflussten Gitarrenriffs loslegen. Das nimmt einen mit auf einen Trip entlang der „Black Metal Memory Lane“. Während die Tracks so durchlaufen und Nocturnal March sich dem Ende nähert, hat man das dringende Bedürfnis, an seinem CD Player den kleinen Knopf namens „Repeat“ zu drücken. Das Album ist so verdammt gut! Und nun, wo ich die Musik kenne, will ich diese Band unbedingt live sehen! Falls DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT live genauso gut sind, wie auf CD, werd ich sie auf meine All-Time-Faves-Liste setzen. Oh ... Moment ... hab ich ja schon ;) Obwohl Corpsepainting eigentlich schon Mitte der Neunziger ausgestorben ist, passt diese Band ziemlich gut in die traditionellen Black Metal Garderobe: Corpsepainting, Leder, Nieten, noch mehr Leder und spitze, tödliche Objekte mit wahlweise Totenköpfen oder anderen spitzen Dingern am Ende. Und die sehen noch nicht mal dämlich damit aus. Das ist definitiv eine dieser Bands, auf die ich zukünftig ein wachsames Auge haben werde. Keep rockin'!