Hier
wird ein Thrash - Gewitter losgelassen, das einem Hören
und Sehen vergeht. DM können mittlerweile
auf mehr als 10 Jahren Bandgeschichte zurückschauen. Zwischenzeitlich
hatten es die Jungs aus dem österreichischen Klagenfurt
auch mal ganz dran gegeben, nur, um nun doch wieder ans Licht
zu krabbeln. Mit ... And Hungry Are The Lost stellen
sie jetzt ihr drittes reguläres Album in die CD Regale.
Von der 1988 gegründeten Urbesetzung ist nur der Schlagzeuger
übriggeblieben.
Musikalisch wird eine recht heftige aber doch mehr ursprüngliche
und rudimentäre Thrash / Death Salve abgefeuert, die an
alten Heroen wie Pungent Stench, Massacre oder den üblichen
amerikanischen Massenmörder Metal erinnern.
Der Sound ist ein bißchen dumpf und man meint sich zuweilen
im Proberaum oder der häuslichen Garage zu befinden. Aber
genau das scheint ja im Moment "in" zu sein. Mehrheitlich
tritt man das Gaspedal gewaltig durch. Damit die Tracks aber
nicht zu eintönig werden, baut man geschickte Breaks und
deathmetallastige, treibende Passagen ein. Empfohlen sei hier
Ultimate Masturbation oder Pedigree Insanity.
Lyrics gab es im Booklet nicht, aber bei Titeln wie Fleshmasters
Birthday (was ja auch ein netter Nackenbrecher ist) oder
Headless Autophelatio weiß man eh, wo die Reise
hingeht. Bei Bedarf kann man ja einen Blick auf die Homepage
riskieren.