DESTRUCTION – The Curse Of The Antichrist - Live In Agony

 
Label: AFM Records
Release: 25.09.2009
Von: the.wangacopta
Punkte: -/-
Time: 98:00
Stil: Thrash Metal
URL: Destruction
 
Eine Menge Präsente, Gratulationen, Danksagungen, Lob und was weiß ich nicht alles haben DESTRUCTION zu ihrem 25-jährigen anno 2007 eingesackt. Wacken war damals die ideale Bühne um mit Pauken und Trompeten das Bandjubiläum zu rocken. Ganz klar, als Ikone des Thrash Metal können Schmier und Co. sich auch heute noch mit einer Sänfte durch die Metalwelt tragen lassen. Und für den Support über all die Jahre hauen DESTRUCTION mit The Curse Of The Antichrist – Live In Agony in einer veröffentlichungsarmen Zeit einen fetten Dank an alle Fans raus! Und was eignet sich dafür besser, als den besagten Wacken-Gig und für den Rest der Welt Aufnahmen aus Tokio-Sessions für die Nachwelt einzubrennen?!
Bei keinem der mitgeschnittenen Konzerte war ich als Fan dabei (nein, auch nicht in Fernost ;)), von daher kann ich die Metalheads angesichts der Songauswahl nur beneiden. Die komplette Bandbreite wird bedient, Klassiker wie Thrash Till Death, Total Desaster oder Bestial Invasion planieren den Weg für den Mad Butcher, der über Cracked Brain, Soulcollector bis hin zu D.E.V.O.L.U.T.I.O.N. keine Gefangenen macht! Kurz gesagt, das Who Is Who der DESTRUCTION History gibt sich auf The Curse Of The Antichrist – Live In Agony die Klinke in die Hand. Da ich nicht live vor Ort war, kann ich aber auch nicht die Authentizität der Tracks beurteilen. Der cleane Sound, der die Live-Atmosphäre viel zu dünn rüberbringt, scheint mir doch stark nachbearbeitet zu sein. Sollte das jedoch nicht der Fall sein, dann Hut ab! Vielleicht ist der Sound aber auch bewusst so gewählt, denn mit der Tracklist und einem „livehaftigen“ Jubiläumsbackground im Rücken kann diese Scheibe fast auch als eine Best-Of Studioscheibe durchgehen.
Meine Empfehlung: Für Nostalgiker, die in Wacken dabei waren: unverzichtbar. Für den fast kompletten Background in den heimischen CD-Regalen: überflüssig. Für alle die sich erstmals mit Thrash Metal beschäftigen: ein guter Einstieg.