Man könnte
den 4 jungen Oberfranken (Durchschnittsalter unter 20 Jahren!!)
vorwerfen, sie schwimmen auf der gerade so populären Gothic
- Metal - Welle mit. Aber es gibt mehr als ein Punkt, in denen
sich DESPAIRATION aus der Masse heraushebt.
Das wären zuerst einmal die Texte. Die Jungs lassen sich doch
tatsächlich von solchen Typen wie William Blake inspirieren!!
So jung und schon so beeinflusst ;o). Was aber am meisten
heraussticht und -wie ich finde- Hauptmerkmal und zugleich
größter Pluspunkt von DESPAIRATION ist, ist
die tiefe Stimme von Sänger Sascha. Mann, was verursacht die
in mir ne Gänsehaut!!! Produziert wurde die CD von Bruno Kramm,
der unter anderem schon für Atrocity, Saviour Machine und
Die Schinder zuständig war. Dies kommt auch dem Sound der
CD zugute. Fette Songs von hart bis zart, von Düsterrock zu
Songs mit Orchester-Beigeschmack, Songs mit Loops bis hin
zu Drumcomputer-Einsätzen. Manche Songs sind gut tanzbar.
Wahrscheinlich wird man ihnen deshalb nachsagen, sie seien
kommerziell. Aber ich denke mal nicht, dass das Absicht ist.
Kommerziell kann man auch gemacht werden ;o) DESPAIRATION
gibt es übrigens schon seit 1994, früher unter der Schreibweise
DESPAIRATION. Scenes From A Poetical
Playground ist die zweite CD, nachdem die Jungs
bereits 1996 ein Demo (Another Spiritworld)
und 1998 eine eigenproduzierte CD (Winter 1945)
herausbrachten.
Fazit:
DESPAIRATION hebt sich sehr positiv aus der
Masse des Gothic-Metal hervor. Ich hab mir die Scheibe schon
mindestens 5 mal angehört und ich bin immer noch restlos begeistert!
Ob Sascha auch so ne geile Stimme hat, wenn er redet?? ;)