Bei
Requiem Of Flame handelt es sich mal
wieder um einen Death Metal-Release, den keiner wirklich braucht.
Als erstes sticht einem das miese Cover ins Auge, dass mit Sicherheit
ein heißer Anwärter auf den Titel der hässlichsten
Höllendarstellung wäre. Die Musik, die im Infoblatt
als „True Death Metal“ bezeichnet wird, ist leider
auch nicht viel interessanter. Was DESCEND auf
ihrem Debüt abliefern, ist einfach zu unspektakulär.
Die Riffs sind zwar nicht schlecht und auch der Drummer scheint
einiges auf dem Kasten zu haben, die Band schafft es aber nicht,
ihre Fähigkeiten in gute und mitreißende Songs zu transformieren.
Kann man die instrumentale Leistung noch bei „ganz gut,
aber unspektakulär“ einordnen, so muss man für
die Vocals einige Schubladen tiefer gehen. Die Growls von Sänger
Nate sind zwar unterirdisch tief, leider aber auch unterirdisch
schlecht. Der gute Mann grummelt und röchelt sich derartig
kraft –und ausdruckslos durch die Songs, dass man meinen
könnte, ein Rentner auf Valium aus dem benachbarten Altersheim
hätte die Vocals eingesungen. Diese Art von Gegrunze passt
überhaupt nicht zu der Musik und macht die durchaus vorhandenen
guten Ansätze gleich wieder zunichte. Insgesamt ist Requiem
Of Flame eine recht langweilige Death Metal-Scheibe
mit miesen Vocals. Aufgrund der ordentlichen Instrumentalen Darbietung
reicht es noch für knappe fünf Punkte. Mehr ist nicht
drin.
Metal
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