DECOMPOSED CRANIUM Graceless Cruel Noise

 
Label: Demo
Release: 2001
Von: Dunja
Punkte: -/-
Time: 12:16
Stil: Death Metal/Grindcore
URL: Decomposed Cranium
 

Der Bandname mag wohl nicht jedem ein Begriff sein, aber wer das Graveyard Net Mag und seinen "Besitzer" Polsi kennt, der wird schon erahnen können, was dieses Demo beinhaltet, wenn ich bekannt gebe, dass er einer der beiden Musiker von DECOMPOSED CRANIUM ist. Für die anderen gilt: Albumtitel ist Devise. Die fünf Songs- wenn man sie als solche bezeichnen kann, denn einen Aufbau besitzen sie genauso wenig, wie ein Glas Null Komma Josef Alkohol - SIND Krach, der mit Hilfe eines Drumcomputers, einer Gitarre und dem Gegröle des Herrn Polsingers produziert wurde. Dabei lassen sich diese drei Komponenten jetzt genauer analysieren: der Drumcomputer ist schon mal nicht sooo schlecht programmiert, die Gitarre liegt aber teilweise total neben dem Rhythmus, einzig das Gegrunze ist wirklich gut. Dazu kommt dann noch ein Sound, der unter aller Sau ist, was ja kein Wunder ist, wurde die CD im Proberaum aufgenommen - höchstwahrscheinlich nach der übermäßigen Aufnahme von einem alkoholischen Gebräu aus Hopfen und Malz, was den Songtitel Cradle Of Pils erklären würde. Besonders krank ist das Outro, bei dem irgendein ausländischen Radiosender, unterbrochen von undefinierbaren Lauten der beiden Wolfsberger aufgenommen wurde. Mischt man nun alles zusammen, ergibt sich ein sehr ungewöhnliches Album, dass ähm... wirklich beschissen und nur für die Kränksten unter euch zu empfehlen ist. Wenn ihr euch zur Gruppe der letztgenannten zählt, schaut bei der Homepage rein, und zieht euch das Demo als mp3, denn die CD ist bereits vergriffen.

Fazit: Das Ergebnis einer verdorbenen Jugend (darf man Alkohol nicht erst ab 16 konsumieren?).