DEACONBLUE - Homesick

Label: Roadrunner Records

Release: 30.04.2001

Von: Hoschi

Punkte: 2


Genauso wie der Astronaut auf dem Cover der CD von DEACONBLUE Homesick, sich im Vakuum des Alls befindet, so fühle ich mich, wenn ich mir die dazugehörige Musik anhöre : wie in einem luftleeren Raum, denn die Musik gibt mir ehrlich gesagt, gar nichts. Auch nachdem ich mir die CD ein paarmal angehört habe, will sich da so gar nichts regen. Der einfach gestrickte Pop mit einigen rockigen Aspekten läuft vor sich hin, wie man ihn bestimmt schon hundertmal im Radio gehört hat. Da werden mit einem simplen Riff, etwas Keyboardmelodie und einer unaufdringlichen Rhythmussektion Songs gespielt, denen einfach die Wiedererkennbarkeit in der Masse fehlt und einfach auch das spritzige Moment, damit man nicht nach 3 Liedern schon wieder abstellt. Der Sänger ist zwar recht einfühlsam und wirklich nicht schlecht, doch sollte man da vielleicht auch mal ein wenig variieren und nicht immer gleich singen.

Die CD läuft 11 Lieder lang vor sich hin, ohne wenigstens einmal wirklich überzeugen zu können. Hin und wieder hört man sich etwas wie Rod Steward an und bei dem Titeltrack Homesick hat man wohl etwas zu lange Imagine von John Lennon gehört.
Der Härtegrad (wenn man von so etwas sprechen will) ändert sich die 45 Minuten nicht wirklich und bleibt stets in Phil Collins - Gefilden.

Wer auf solchen extrem radiotaugliche Pop (rock nur mit einigen Abstrichen) steht, kann vielleicht mal Homesick antesten, obwohl es davon sicher genug im CD-Regal gibt.