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Genauso
wie der Astronaut auf dem Cover der CD von DEACONBLUE
Homesick, sich im Vakuum des Alls befindet,
so fühle ich mich, wenn ich mir die dazugehörige Musik
anhöre : wie in einem luftleeren Raum, denn die Musik gibt
mir ehrlich gesagt, gar nichts. Auch nachdem ich mir die CD ein
paarmal angehört habe, will sich da so gar nichts regen.
Der einfach gestrickte Pop mit einigen rockigen Aspekten läuft
vor sich hin, wie man ihn bestimmt schon hundertmal im Radio gehört
hat. Da werden mit einem simplen Riff, etwas Keyboardmelodie und
einer unaufdringlichen Rhythmussektion Songs gespielt, denen einfach
die Wiedererkennbarkeit in der Masse fehlt und einfach auch das
spritzige Moment, damit man nicht nach 3 Liedern schon wieder
abstellt. Der Sänger ist zwar recht einfühlsam und wirklich
nicht schlecht, doch sollte man da vielleicht auch mal ein wenig
variieren und nicht immer gleich singen.
Die CD läuft
11 Lieder lang vor sich hin, ohne wenigstens einmal wirklich überzeugen
zu können. Hin und wieder hört man sich etwas wie Rod
Steward an und bei dem Titeltrack Homesick
hat man wohl etwas zu lange Imagine von John Lennon gehört.
Der Härtegrad (wenn man von so etwas sprechen will) ändert
sich die 45 Minuten nicht wirklich und bleibt stets in Phil Collins
- Gefilden.
Wer auf solchen
extrem radiotaugliche Pop (rock nur mit einigen Abstrichen) steht,
kann vielleicht mal Homesick antesten,
obwohl es davon sicher genug im CD-Regal gibt.
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