DAYSEND – Severance
 
Label: Locomotive
Release: 25.10.2004
Von: Dajana
Punkte: 8,5 / 10
Time: 46:57
Stil: Melodic Death / Neo Thrash
URL: Daysend
 

Einen ziemlichen Hassbrocken servieren DAYSEND von Down Under. Aus der Asche zahlreicher lokaler Bands im Jahre 2002 in Sydney rekrutiert, präsentierten DAYSEND nur ein Jahr nach der Gründung mit ihrem Debüt Severence das beste Metalalbum Australiens. Ein weiteres Jahr später ist nun das Debüt auch in europäischen Landen erhältlich und begeistert reihenweise das Publikum. Und das nicht zu Unrecht, will ich meinen. DAYSEND bedienen sich bei verschiedenen Genres und verknüpfen gekonnt diverse Stile. Ignorance Of Bliss und The Blood Of Angels z.B. könnte man schon fast als Hommage an die Großen der schwedischen, melodischen Death/Thrash Szene nehmen, während man z.B. mit dem Opener Born Is The Enemy, Beggars With Knive oder Sibling die amerikanische Schiene aus Modern Metal, Hardcore und Neo Thrash bedient.
Severance ist aggressiv, schnell, die Riffs brachial und die Produktion eine Wucht. Und trotzdem ist Severance auch melodisch, was hauptsächlich an dem zeitweise cleanen Gesang von Simon Calabrese liegt, der doch ziemlich an Fear Factory erinnert und natürlich auch wegen der typisch schwedischen melodische Gitarrenführung. So schafft man hervorragend Kontraste und auf Grund der Vielfalt der Stile auch ein hohes Maß an Abwechslung. Ein paar Gitarrensolos und Breaks sind ... sagen wir mal recht schräg (besonders bei Born Is The Enemy), tun der Sache aber absolut keinen Abbruch.
Geiles Album! Das sollte es auch in einigen europäischen Ländern zum Newcomer 2004 schaffen! Kaufen!