Das
vierte Album Advent Parallax von AVERSE SEFIRA
legt schon mit dem ersten Song Descension Tempo und Marschrichtung
für alles Folgende fest. Dem Hörer wird somit direkt
zu Beginn klargemacht, dass das Hauptaugenmerk auf Aggressivität
und Schnelligkeit gelegt wurde.
Leider war es das
dann auch schon. Zwar bieten die Texaner einen unheimlich
rauen und brutalen Black Metal. Die Scheibe bietet Riffs und
Schlagzeugsound der ein wenig an den von Satyricon und 1349
erinnern mag. Dennoch gehen sämtlichen Titels auf Advent
Parallax die Melodie und der Abwechslungsreichtum,
den man von Satyricon kennt, gänzlich ab. Es scheint
als habe das Texanische Trio vor lauter Aggressivität
vergessen, wie man in sich stimmig Songs komponiert. Irgendwie
klingt ein Song wie der andere. Dann sind die einzelnen Lieder
teilweise auch noch viel zu lang für meinen Geschmack
und vor allem dafür, dass man zunächst 2 1/2 Minuten
lang die ewig gleichen Riffs geboten bekommt. Dann in der
Mitte plötzlich so ein abrupter Wechsel, dass man denkt
“oh ja, neuer Song endlich!” bis dann das Geholze
und Gewemse der ersten Minuten wieder einsetzt. Verwundert
schaut man auf das Display des CD-Players “oh der springt
wohl, schon wieder das gleiche Lied...”, nur um dann
festzustellen, dass es immer noch der selbe Song ist... :(
Dieser Scheibe fehlt es an Originalität, an in sich stimmigen
Kompositionen bzw. an Abwechselungsreichtum der Songs untereinander.
Und diese fast schon verzweifelte Aggressivität auf “Deibel
komm raus” (wie passend diese Formulierung doch für
Black Metal ist *lol*), nervt mich persönlich einfach
tierisch ab. Besonders weil es eine gewisse Monotonie mit
sich bringt, die die Minuten, der eh schon viel zu langen
da an Ideenreichtum armen und somit langweiligen Kompositionen,
einfach lang werden lässt. Dadurch vergeht zumindest
mir persönlich die Freude am hören. Hinzu mag kommen,
dass ich von einer Band, die seit 12 Jahren am Markt ist und
grad das vierte Album veröffentlicht einfach ein bisschen
mehr erwartet hätte...
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