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Scheiben wie
Creature Chthonienne von ATROPOS machen
es mir immer wieder unendlich schwer, mir ein definitives Urteil
zu bilden. Die fünf aus Südfrankreich stammenden Musiker bieten
auf ihrer Fünf-Track-MCD, die es trotzdem auf stolze 42:30 Spielzeit
bringt, durchaus solides Handwerk. Stilistisch stammen sie wohl
ursprünglich aus der Black Metal Ecke, wollen sich aber seit einiger
Zeit nicht mehr in diese einordnen lassen, was man an der vorliegenden
CD auch deutlich merkt. Die Songs bewegen sich allesamt in einer
Grauzone zwischen Dark- Gothic- Black- irgendwas und sind opulent
mit Soli (auch akustischen) und gesprochenen Textpassagen bestückt.
Auch das Tempo variiert man eigentlich recht gekonnt von schleppend
bis flott, so dass das Hören der langen Tracks dennoch nicht überaus
langweilig wird. Allerdings muss ich auf der anderen Seite leider
auch bemängeln, dass ATROPOS meiner Meinung nach nichts
haben, was sie über ein gewisses Einheitsniveau herausragen ließe.
Weder blieb mir, auch nach wiederholtem Durchlauf über mehrere
Wochen, einer der Songs irgendwie im Gedächtnis hängen, noch ging
mir einer besonders auf den Wecker...
Zusammengefasst
soll das also heißen: Wer auf der Suche nach Neuem ist, der holt
sich mit Creature Chthonienne nur eine weitere CD ins Haus, die
er von manch anderen Band schon hat, wem es allerdings nichts
ausmacht, sein Geld in eine Band zu investieren, die durchaus
gute Ansätze zeigt, aber deren Songwriting halt noch ein bisschen
innovativer werden müsste, der wird vielleicht (!) irgendwann
mal das gute Gefühl haben, sagen zu können: "Ich hab's ja schon
immer gewusst...". Wenn ATROPOS aber so weiter machen wie
bisher, wäre zumindest ich sehr überrascht, wenn sie über den
Status einer Demo- bzw. Eigenproduktionsband hinauskämen.
Erhältlich
für 10 Euro bei:
ATROPOS
c/o Gerald Milani
34 La Roque Courbiere
13680 Lancon de Provence
France
Atropos
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