Die
Sinnhaftigkeit dieser Promo CD will mir einfach nicht in den Schädel
gehen – warum verschickt eine Italienische Undergroundband
einen Rohling mit einem Auszug von zwei Songs (die zusammen gerade
einmal 10 Minuten dauern) ihres kommenden Albums und wartet nicht
darauf dann das Gesamtwerk an die Presse zu senden? Mal ganz abgesehen
von den Portokosten sind zwei Songs meiner Meinung nach zu wenig
um sich ein wirkliches Urteil über eine Band zu bilden, besonders,
wenn diese eben nur Ausschnitt eines ganzen Albums sind. Aber
nachdem das wohl eine Sache der Band ist, bleibt es mir nun noch,
auf die beiden Stücke näher einzugehen.
Die
Ambitionen der Band, die es seit 1998 gibt, lautet den extremsten
und schnellsten Black Metal in die Welt zu setzen, den keine italienische
Band zuvor gespielt hat. Dazu kommen (lt. Beiblatt) Industrial-Elemente,
die meiner Meinung nach aber nur durch das programmierte Schlagzeug
festzumachen sind, was allerdings nicht wirklich gut gelungen
ist. Einerseits dümpelt es nur irgendwo nebenbei dahin, andererseits
dreht man den Drumcomputer auf volle Power, ohne jedoch irgendwelche
Breaks oder Abwechslungen hineinzubringen, was auf Dauer doch
sehr monoton und ermüdend ist. Auch sonst finde ich hier
nicht wirklich gute Ansätze, das Material wirkt eintönig
und nicht besonders innovativ – besonders, wenn man an Industrial-angehauchten
Black Metal denkt gibt es doch gerade in Italien mit z.B. Bands
wie Aborym besseres. Mal sehen, ob das volle Album Daemonlatria
Hypnotica besser wird, besonders gespannt bin ich
aber ehrlichgesagt nicht drauf.
Ars
Macabra
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