AMARA - Conspiritualized

Label: Dragon Records Ltd.

Release: Juli 2002

Von: Hoschi

Punkte: 7,5

Der Sommer ist zwar schon fast vorbei, aber mit AMARA und deren Debüt Conspiritualized kommt nochmal ein Scheibchen angeflattert, welches fürs Freibad oder das Autofahren passt, wie die Faust aufs Auge. Der Hard Rock / Metal des Vierers aus Großbritannien bietet dabei genau das, was ich mir von einem solchen Album erwarte: eingängige Songs, schön bratende Gitarren, einen Sänger mit dem nötigen Timbre, so dass er nicht nervt und schlussendlich einer Menge Spaß.
Dabei kommen die obligatorischen Balladen (As Our Mother Slowly Dies) natürlich auch nicht zu kurz, sind aber im Vergleich zu den Rockern doch klar in der Unterzahl. Experimente, wie z.B. die orientalischen Parts in Kali, halten sich stark zurück, so dass die straighten Songs klar im Vordergrund stehen und die Hörer nicht durch progressive Elemente oder ähnliches verunsichert werden. Hin und wieder (War Is My Name) kommen Erinnerungen an selige (?) Guns'n'Roses Zeiten auf, weswegen vor allem Fans dieser Truppe AMARA mal anchecken sollten. Was das Album ausmacht, ist die Mischung aus bekannten Hard Rock Elementen und Metal Parts (ca.) der Marke Mötley Crüe, was zusammengenommen zwar noch keine musikalischen Offenbarung darstellt, aber einfach 40 Minuten Spaß bietet und darauf kommt es ja auch an, oder??

Amara