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Der
Sommer ist zwar schon fast vorbei, aber mit AMARA und deren
Debüt Conspiritualized kommt nochmal ein Scheibchen
angeflattert, welches fürs Freibad oder das Autofahren passt,
wie die Faust aufs Auge. Der Hard Rock / Metal des Vierers aus
Großbritannien bietet dabei genau das, was ich mir von einem solchen
Album erwarte: eingängige Songs, schön bratende Gitarren, einen
Sänger mit dem nötigen Timbre, so dass er nicht nervt und schlussendlich
einer Menge Spaß.
Dabei kommen die obligatorischen Balladen (As Our Mother Slowly
Dies) natürlich auch nicht zu kurz, sind aber im Vergleich
zu den Rockern doch klar in der Unterzahl. Experimente, wie z.B.
die orientalischen Parts in Kali, halten sich stark zurück,
so dass die straighten Songs klar im Vordergrund stehen und die
Hörer nicht durch progressive Elemente oder ähnliches verunsichert
werden. Hin und wieder (War Is My Name) kommen Erinnerungen
an selige (?) Guns'n'Roses Zeiten auf, weswegen vor allem Fans
dieser Truppe AMARA mal anchecken sollten. Was das Album
ausmacht, ist die Mischung aus bekannten Hard Rock Elementen und
Metal Parts (ca.) der Marke Mötley Crüe, was zusammengenommen
zwar noch keine musikalischen Offenbarung darstellt, aber einfach
40 Minuten Spaß bietet und darauf kommt es ja auch an, oder??
Amara
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