Wie angedeutet,
wird hier (zum Glück) kein 08/15-Power Metal geboten,
sondern man wildert in unterschiedlichsten Genres, integriert
gar Death und Modern Metal Elemente bei den schnellen harten
Songs (Zombies Dictator, Trace Of Trait). Der Sound
(vor allem die Gitarren!) ist dementsprechend druckvoll und
erinnert etwas an Nevermore. Einige progressive Einschübe
(insbesondere Daydream Lucidity) lockern das Ganze
auf und gestalten das Album durchweg spannend. Die Musik ist
enorm abwechslungsreich und der Gesang passt sich gekonnt
den jeweiligen Stimmungen an. Trotz des wilden Stilmixes wirkt
Motion erstaunlich homogen und wie aus einem
Guss. Persönliches Highlight dabei: das treibende Living
And Drifting mit seinen gelungenen Bruce Dickinson-artigen
Vocals.
ALMAH beweisen
mit diesem Output auf jeden Fall Kreativität und viel
Mut, man schert sich nicht um Klischees oder etwaige Erwartungshaltungen
und daher kann diese Veröffentlichung allen scheuklappenfreien
(Power) Metal-Gourmets wärmstens empfohlen werden.