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Laut
Labelinfo sind die Herren K2 (Gesang), Andy Boss (Gitarre), Dave
Bomb (Gitarre) zusammen mit Sessionmusikern ausgezogen, um uns
den guten, alten Metal zurückzubringen. Nun ja, ob der "Perfect
Party Metal" (Zitat) der Herren mit den doch etwas seltsam anmutenden
Pseudonymen dem gerecht werden kann?
An den Anfang des Silberlings wurde eine Story gepackt, wie sie
selbst die (einstigen) Kings of Metal Manowar nicht klischeetriefender
hätten schreiben können - diese Geschichte ist auf jeden Fall
kultig und ein netter Einstieg in die Scheibe! In die selbe textliche
Kerbe schlägt dann der Opener We Sentence You To Death (even
if you're innocent) - Poser, Whimps, etc. sollen ausgemerzt
werden - dieser Vorsatz ist natürlich durchaus löblich. Vom musikalischen
her wird es allerdings nicht wirklich gelingen, die letzten Poser
in ihren Löchern auszuräuchern. Die Nummer klingt eindeutig Eigthies-like,
ist mir aber zu wenig druckvoll. Die nächste Nummer, Leatherbrinde,
beginnt mit einem feinen Gitarrensolo und gefällt mir alles in
allem besser als der Opener, haut mich allerdings auch nicht wirklich
vom Hocker. Was folgt sind etliche mehr oder weniger (...eher
weniger...) heftige Nummern, von denen eigentlich keine wirklich
im Gehör hängen bleibt. Mir klingen ABSOLUTE STEEL
dann doch zu altbacken, um mit den Metal-Recken von heutzutage
(z.B. Primal Fear, deren neues Album Black Sun ein absoluter Killer
ist) wirklich mithalten zu können. Das einzig nennenswerte Prädikat
dieser Scheibe ist, daß die Gitarrenfront durchaus fähig ist,
geile Soli zu spielen - warum dann aber der Rest der Songs eher
schaumgebremst und blutarm klingt, ist mir ein Rätsel.
Lange Rede, kurzer Sinn: 80er - Fanatiker sollten auf alle Fälle
mal ein Ohr riskieren, aber Freunde kerniger Riffs und fetter
Doublebass werden mit The Fair Bitch Project nur
bedingt ihre Freude haben. So kann auch ich mich nicht zu Begeisterungsstürmen
hinreißen lassen - schade, daß das Album nicht das gebracht hat,
was die Story zu Beginn verlauten lies.
Absolute
Steel
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