ALL
BEAUTY MUST DIE… WITH A SMILE
oder: Oswald Schnabelbänger’s True Prophecy
Im
Studio mit HOWTWOBEATRAY
| Die
Zwangskasernierten: |
Mo |
BRT |
Bods |
Eva
H. |
Andi |
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Samstag
der 27. Mai 2006 begann für mich um 4:30 Uhr morgens mit dem
üblichen Chaos, um mir acht Stunden lang das Kleingeld für
anschließende Ausschweifungen zu verdienen ;) Bei trüben
Himmel und Nieselregen ging es zunächst zu einem fotografischen
Abstecher in den Ruhrpott, in dessen Verlauf es merklich auffrischte,
so dass ich danach zum ersten Mal in meinem Leben Wildwasserrafting
auf der Autobahn genießen durfte. Nach einer Stunde Schwimmtraining
erreichte ich endlich Remscheid, um – dank grandioser Wegbeschreibung
– einzelne Vororte und Wohngebiete im Tal der Wupper näher
kennenzulernen, bevor ich ziemlich erschöpft das Tonstudio
Donner erreiche, das eigentlich Haus Herberg heißt.
| Der
Schlüsselwächter der Enddebilen: |
|
Master
Dr. Donner |
Das Sanatorium
|
Hilfspersonal
1 |
Schweißabsorber |
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Müde
und zaghaft stolpere ich ins Studio, wo ich von HOWTWOBEATRAY
Bassistin Frau Esche (oder auch Eva H. und Band-Naz genannt), Gitarist
Bods, Drummer Andi, Gitarist BRT und den Hausherren Matthias Donner
herzlich begrüßt werde, während Sänger Mo in
der Aufnahmebox gerade seine Stimme mit Whiskey ölt. Ich mache
mich erstmal hungrig wie ein Wolf über hinterbliebende Nudelreste
her und lausche Mo’s letzten Zeilen zu Smooth Girl.
Danach drückt mir BRT den ersten Gin-Tonic in die Hand (man
muss ja irgendwie das Promille-Level aufholen) und werde Zeuge der
Gesangsaufnahmen zu Snailraider. Wow! Was für ein
Hammersong! Mo läuft zur Höchstform auf, während
sein charismatisches Endzeitgekreische mit „niedlich“
und „charmant“ kommentiert wird. Matthias (im Übrigen
Schlagzeuger in Mo’s anderer Band Dodge Thys) schwitzt derweil
hinter seinem PC/Mischpult und leistet Schwerstarbeit, wobei er
ein unglaublich scharfes Gehör beweißt und Mo’s
Sangeskünste in die richtigen Tonlagen dirigiert.
Das übliche Zechgelage im Studio war durch Mo’s Geburtstag
am Freitag noch ausgeweitet worden und stand den Leuten deutlich
ins Gesicht geschrieben. Die Augen waren rot, die Pupillen klein,
während sich Eva H. bereits vor einer Fliegenklatsche erschreckte
und Andi Sodoku-Zettel nach optischen Kriterien ausfüllte (Zitat:
“...die 8 und die 3 sehen doch aus wie eine Blume, oder?“)
Inzwischen steht der Gesang zu Snailraider und ich darf
den Song in seiner ganzen brachialen Schönheit erleben. Genial!
Das ist jetzt schon mein Lieblingssong! Schweres brutales Riffing,
bei dem man sich unweigerlich das Genick zugrunde richtet, psychedelischer
Einschlag und drüber Mo’s unglaublicher Gesang! A soundtrack
for the apocalypse!
.::
Fotos ::.
Während
ich meinen Promille-Pegel langsam dem der anderen anzunähern
versuche, werden mir grob alle auf dem bisher namenlosen Album enthaltene
Titel angespielt und erste erklärende Kommentare dazu abgegeben:
BRT: Rockt was ... datt dingen ... und tut weh,
so gehört sich das.
Frau Esche: hömma mit Keyboard – kann
mir mal einer den Bowleeimer reichen..... an der Stelle muss aber
der Bass schön laut - jaja Bods, Du darfst Dir noch eine drehen,
wenn Du mir meinen Becher auffüllst ;) ... können wir
das gleich noch mal hören? ..... und !jubel! da kommt der Chor
- *kreisch-was-piekst-mich-denn-da-schon-wieder-in-die-Seite?*
Bods: Oswald findets gut! Hatter jesacht.
Andi: Ham wir dat gespielt? Goil!!!
Mo: Die neue Platte wird gleichmäßig
verwirrend, mit konstanten Ausnahmen
Dajana:
Wo wir grad schon mal dabei sind: Wieso seid Ihr eigentlich jetzt
im Studio, wo Ihr doch grad vor 3 Wochen Euer aktuelles Demo 2005
...With A Sexy Smile rausgebracht habt?
Bert: Unser Fachmann für Trantütigkeit, Herumgetrödel
und Pausenclownerie, namentlich Bods (...enplauds der Plautzbackige)
hat es tatsächlich geschafft, das Fertigstellen der letzten
CD (genauer gesagt, Cover und Textblattgedöns) um eine ca.
unglaubliche Zeiteinheit (kurz vor Äonen, könnte man sagen),
auf die wir aus Sicherheitsgründen nicht näher und genauer
eingehen können, zu verplempern.
Aber um dich nebenbei noch zu korrigieren, die letzte Platte heißt
...And With A Sexy Smile watt
mal wichtig ist, wieso muss der Mo erklären.
Bods: (grinsend): Da sag ich nichts zu!
Andi: Weil de Angst vor Schläge hast. Wieso
grinst Du überhaupt, he?
Mo: (spielt sich am schmutzigen linken kleinen
Zeh) *murmelnd* Sexy zu sein ist das letzte was man von uns erwartet,
aber bestimmt nicht das einzige was wir sind...
Frau Esche: wir waren allesamt zu pleite um uns
einen privaten Klinikaufenthalt in der Psychiatrischen zu leisten,
darum haben wir uns einen Termin bei Dr. Donner geholt... Zwangsmusizieren
gegen aufkeimende Debilitäts-Neurose – danach haben wir
dann alle drüber geredet, was mich echt weitergebracht hat
*zuck*
Inzwischen
werden schon mal einzelne Parts überarbeitet, Passagen neu
eingespielt und Gesangslinien geschichtet. Hier taucht zum ersten
Mal Oswald Schnabelbänger auf – ein
Geburtstagsgeschenk für Mo, in Fakt eine quietschgelbe Handpuppenente,
die singen kann und – NATÜRLICH – von allen Anwesenden
für unglaublich viel Unsinn missbraucht wurde. Das war dann
auch so etwa die Zeit, wo meine persönlichen Opfer die Scheu
vor der Kamera verloren hatten und ich munter und ziiieeelsischer
drauflos knipsen konnte.
| Das
heimliche Erfolsgeheimnis von H2BR: Oswald Schnabelänger |
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Dajana:
Hat sich in musikalischer Hinsicht bei Euch grundlegend was geändert?
Stilistische Einflüsse, neue Talente, Arbeits- und Herangehensweisen?
Bert: Stilistische Einflüsse kommen täglich viel
zu viele neue dazu, so dass wir beim Songwriting anscheinend unbewusst
drauf geachtet haben, es etwas simpler anzugehen und die Songs nicht
zu überladen. Du kannst uns also durchaus kommerzielle Anbiederung
vorwerfen...
Bods: was die Brachialität angeht schreiben
wir nur noch im 80-100%-Bereich oder im 10-30%-Bereich. Alles andere
lohnt eh nicht. Deshalb gibt’s auf der neuen EP auch nur smoothe/softe
Stücke ODER sehr heftige Songs.
Andi: Ich werd immer mehr zum Sportler beim Trommeln.
Wollte ich nie, aber der BRT bringt schleichend, so nach und nach
immer schnellere Songmelodien mit, dass ich es erst merke, wenns
zu spät ist … im Studio! Da muss ich dann durch.
Ich finde, dass wir mit steigernder Brachialität immer hörbarer
werden. Dabei sind gerade unsere ruhigen Songs besonders interessant.
Einige Hörer erkennen das nur nicht.
Mo: Wir schreiben unsere Songs jetzt nackt!
Frau Esche: wir haben jetzt nen neuen Proberaum
und seitdem darf ich bei der Probe Bier trinken (manchmal sogar
Jägermeister, wenn ich den gesponsort kriege). Aber ansonsten
ist und bleibt die Herangehensweise beim Machen neuer Songs die
Alte – wie würden es die Jedis so schön sagen? „lass
Dich von Deinen Gefühlen leiten“ und nach wie vor gibt
uns der Bert auch immer noch genügend Futter. Ist eigentlich
ein Wunder, dass sein Kopf noch nicht geplatzt ist ob der vielen
Ideen die dort rumschwirren. Wenn dann noch Andi zu Trommeln anfängt,
der Bods seine ganz persönliche Note reinbringt (dass macht
er immer soooo niedlich!) und der Mo den Songs eine Seele gibt bin
ich immer wieder aufs Neue begeistert von den Jungs!
Dajana:
Was hat sich im Vergleich zu Eurem letzten Studioaufenthalt verbessert
oder ist anders, was hat sich verschlechtert (gibt’s so was?)?
Bert: Der Promillegehalt hat sich auf verdächtige
Art und Weise vervielfacht...
Andi: Wir fühlen uns bei Matthias wie Zuhause!!!
Ist das jetzt gut oder schlecht?
Mo: Die anderen trinken mir jetzt schneller die
Bowle weg als früher... und wir bekommen mehr und netteren
Besuch als früher *zwinker*
Frau Esche: Wir hatten jetzt den echten Blue Curacao
in der Bowle!
Bods: Ich glaub, Matthias ihm sein Schokoladenkonsum
hat sich zugunsten der Bowle verringert.
Dajana:
Matthias, hat sich an Deiner Herangehensweise beim Produzieren was
geändert? Wo konntest Du im Gegensatz zum letzten Mal mehr
herausholen? Gab es technische Neuerungen im Studio die Dir nun
mehr kreative Freiheit lassen?
Matthias: Die grundsätzliche Produktionsweise ist
die gleiche wie beim letzten Mal: die Band spielt live ein, nur
dass diesmal weitgehend alle zusammen in einem Raum waren. Wahrscheinlich
vertragen sie sich jetzt besser als vor einem Jahr. Nur die Boxen
haben wir auf mehrere Räume verteilt, um akustisches Übersprechen
zu vermeiden. Weil aber gerade die Gitarrensounds auch von der Spontaneität
leben (Bodo entscheidet meistens spontan, ob er fünf oder mal
nur zwei Verzerrer in Reihe schaltet), ist es schon wichtig, die
Band quasi "wie live" aufzunehmen. Hinterher haben wir
nur noch Gitarren-Overdubs gemacht, aber meistens die ursprünglichen
Spuren verwendet. Frau Esche verspielt sich NIE, egal wie breit
sie ist, so dass wir am Bass gar nichts machen mussten.
Wie in den Vorjahren habe ich die Stücke also nur instrumental
gehört, fand sie so schon extrem geil, und habe den unglaublichen
Gesang dann erst bei der Aufnahme der Vocals zum ersten Mal gehört.
Gegenüber der letzten CD hatte die Band klarere Vorstellungen
von den Overdubs, wir haben dann zusammen entschieden, wo noch was
fehlt, welche zusätzlichen Sounds den Stücken noch gut
tun würden usw. Ich habe so eine subtil-verschwommene Erinnerung,
dass auf dem Album sogar vier Keyboard-Töne zu hören sind,
aber nicht weitersagen!
Mo hat sich am Gesang, der im Übrigen ultra-abgefahren-sensationell
ist, nochmal gesteigert, sowohl was Technik und Intonation angeht,
als auch die harmonisch teilweise sehr abgefahrenen Background-Voicings.
Riesige technische Neuerungen im Studio gab es grundlegend nicht,
nur so Detail-Verbesserungen, bessere Wandler, hier und da ein neues
Mikrofon, aber die Technik ist schon auf einem Level, dass sie einem
nicht mehr im Weg steht. Beim Mix hat sich gezeigt, dass die Arrangements
insgesamt noch etwas ausgefeilter waren, so dass wir eigentlich
gar nicht das Gefühl hatten, wir müssten das Ganze mit
unglaublich vielen Effekten noch aufwerten.
Sehr einzigartig war für mich die Spontan-Recording-Party an
Mo’s Geburtstag. Man stelle sich vor, im Regieraum tobt die
Party von zwei bis drei Dutzend Leuten, Mo steht endbreit mit seinem
frisch geschenkten "Porn Star"-Hut im Aufnahmeraum und
singt eine Ballade ein (Ballade zumindest auf der HOWTWOBEATRAY-Skala),
und ich versuche in dem Höllenlärm zu hören, ob alles
gerade ist. Das war schon eine Art transzendente Jenseits-Erfahrung.
Und trotz der Umstände ist der Gesang der Hammer geworden.
Bert: Der darf immer alles, obwohl der Bods mit
der Peitsche hinter ihm steht...
Nach
mörderischem Raubbau an den Schokoladen- und Alkoholvorräten
ist es dann um ca. 2 Uhr nachts genug und der Hausherr schleicht
sich von dannen, während seine Lebensgefährtin Bine (Bassistin
in Dodge Thys) gerade erst eintrifft und noch munter ein Stündchen
mit uns und Oswald weiter herumkaspert, bis sich alle totmüde
zur Ruhe betten. Das kollektive Waldabholzen bleibt erstaunlicherweise
aus, so dass ich weitestgehend eine ruhige Nacht habe. War nur etwas
frisch am Allerwertesten und ich viel zu faul mich auch nur einen
Zentimeter zu bewegen, um mir noch was drüberzuziehen...
Mo
ist am nächsten Morgen gegen halb 10 der erste, die sich wieder
in die Senkrechte begibt und den Rest mehr oder weniger aus dem
Schlafsack schmeißt. Während sich die reichlich zerknitterte
Meute über Kaffee hermacht, wird das finale Vorgehen besprochen.
Ein Song (Dire Maul) muss noch mal überarbeitet und
komplett eingesungen werden. Als erstes feilt BRT mit eiskalten
Händen an seinen Parts und der Rest wartet sehnsüchtig
auf den Pizzamann, der schon die 100 Male davor (Achtung: Übertreibung!)
für die Verpflegung zuständig war, so dass sich bereits
die obligatorischen Weinflaschen als Bestellbeigabe in einer Ecke
stapeln (Matthias: „...nehmen wir für Glühwein
im nächsten Winter“... ähm... geht auch jetzt
schon bei den Temperaturen...). Danach macht sich Bods ans Werk
und greift tief in die Trickkiste, um mit seltsamen Gerätschaften
(eine sogenannte Talk-Box, ich glaube von Herrn J. Hendrix erfunden/bekanntgemacht)
noch seltsamere Wah-Wah-Töne auf’s Band zu bringen. Hierbei
stellt Produzent Matthias einmal mehr sein scharfes Gehör unter
Beweis, da er nicht nur jede Unstimmigkeit, sondern sogar die Anschlaghärte
raushört und korrigierend eingreift. Respekt!
Zum Schluss ist Mo wieder dran, der reichlich unfit aussieht und
nun den eigentlich schwersten Gesangspart zu meistern hat. Auf Befindlichkeitsanfragen
kommt trocken: „Vor dem Studio war ich ein funktionierender
Organismus…“. Aha... Ok, es dauert ein bisschen
und bedarf mehrerer Anläufe, aber dann steht auch der Gesang.
Es ist vollbracht. Alles im Kasten! *phew* Produzent Matthias macht
sich an den Rough-Mix, was uns die Gelegenheit gibt, alle Stücke
noch mal durchzuhören und erste Pläne für den Mix
zu machen. BRT feilt derweil schon mal an einer Trackliste, schließlich
soll ja ein Spannungsbogen erhalten werden, während Andy und
Frau Esche ihr Equipment zusammenpacken und sich auf den Nachhauseweg
machen.
Dajana:
Ok, gibt’s denn jetzt schon eine wahrscheinliche Trackliste
und einen CD Titel?
Bert: Hmmhh, die aktuelle Trackliste ist der Debiltiät
des letzten Studiotages entsprungen, ob sie so bleibt, da haben
wir noch nicht wirklich drüber gestritten. So wie sie jetzt
ist, gefällt sie zumindest mir sehr gut. Die momentane Tracklist
wäre:
1. Fisherman's Fiend
2. Smooth Girl
3. Klare Worte
4. Die With A Smile
5. You Are Here
6. Snailrider
7. Diremaul
Bods: Sie wird wohl Seelie/Unseelie
heißen. Alles weitere erzählen dir die Trackliste-Experten
(Mo/BRT).
Andi: Ich schließ mich den beiden an. Bevor
ich ne fertige CD in der Hand halte, erkenne ich die Stücke
eh nur an bummtabomm .’’’’.’’’’’-Zeichen.
Mo: Gibt’s noch Kaffee? Ich mein den irischen...
Frau Esche: Ich will auch einen!
Dajana:
Wie sieht’s aus mit einem Konzept Drumherum? Inhalt, Texte?
Und wann soll dieses Demo nun unters Volk gebracht werden? Im Mai
2007?
Bert: Seelie bzw. Unseelie
ist eine Bezeichnung aus den Märchen und Legenden um Feen und
Elfen. Dort gibt es gute Feen, die am lichten Hof (Seelie) leben
und böse, oder dunkle Feen die am dunkeln Hof (Unseelie) leben.
Im Bezug auf die Songs, kann man da selbst drauf kommen, warum...
Bods: Naja. Ich denke ein bisschen schneller. Wir
können’s dann ja als Boxset mit ...And With
A Sexy Smile verkaufen! ;-)
Andi: Ich hoffe das denkst du nicht nur, sonst
werden ein paar Leutchen zuzüglich RAY ein bisschen Unseelie.
Mo: Konzept war eine Split-EP mit uns selbst. Wir
haben versucht die uns verwirrende Vielfalt unserer musikalischen
Entgleisungen in Gut und Böse aufzuteilen...
Aufgrund des kleineren Umfangs der neuen Produktion wird’s
aber diesmal keine Texte zur CD geben. Ich schick sie dir aber gern,
oder sing sie dir persönlich vor...
Frau Esche: Wann geht der Bods in Rente?
Nachdem
die ersten 3 Exemplare des Rough-Mix gebrannt sind ist es auch schon
wieder 20 Uhr und an der Zeit aufzuräumen und aufzubrechen.
Die letzten Sachen werden verstaut, dann heißt es, auf Wiedersehen
zu sagen.
Dajana:
Was ist so Euer erster Eindruck von den Aufnahmen, so im Nachhinein
und Sackenlassen? Wo hättet Ihr gerne was anders gemacht, wo
lässt sich beim Mix noch polieren? Quasi ein Fazit…
Bert: Polieren? Bis Du bekloppt? Nachher klingt das noch
so wie dem Bods seine Kirchenmusik...
Bods: Die Politur wird sich beim Mixen ergeben.
Generell hat der BRT zu wenig Gitarren eingespielt und die Frau
Esche war viel zu angezogen ;-)
Mo: Mein Gehirn ist ein Kreis, ein Kreis, ein Kreis,
ein Kreis...
Frau Esche: Nö, nix anders machen. Die Songs
sind im Kasten, egal ob mit oder ohne kleinen „Schönheitsfehlern“
– sie sind zu diesem Zeitpunkt im Studio mit allen H2BR’s
gemeinsam entstanden und so hat also jeder von uns eine „persönliche
Beziehung“ oder auch für immer und ewig eine „Erinnerung“
daran, die man einem nicht nehmen kann *schluchz*. Klar kriegen
die Songs beim Mix noch nen „Endschliff“, aber das „Eigentliche“
bleibt – werd ich jetzt zu Emo? Ist jetzt meine persönliche
Meinung, aber für mich ist und bleibt ein Studioaufenthalt
mit den Jungs bei Meister Donner immer ein prägendes Event!
Nach
nur zwei Tagen und unendlich vielen neuen Eindrücken fühl
ich mich, als wäre ich 2 Wochen unterwegs gewesen. Das neue
Werk von HOWTWOBEATRAY klingt außerordentlich
vielversprechend und sollte Fans schlichtweg von den Füßen
hauen. Jetzt fehlen nur noch ein paar Gigs, um sich das Ganze auch
mal live anzuhören ;) Wenn man aber das gerade erst veröffentlichte
Demo nicht abwürgen will, wird’s mit dem neuen Material
wohl noch ein bisschen dauern (müssen).
Nichtsdestotrotz zwei einmalige Tage, in denen ich viel dazugelernt
und die irre Spaß gemacht haben. Danke schön :)
Das Wetter meinte es an diesem Sonntag gut und ließ weitestgehend
die Sonne scheinen. So machte ich mich dann auf den Weg in den Sonnenuntergang... |