2006-05-27-28 DE – Remscheid


ALL BEAUTY MUST DIE… WITH A SMILE
oder: Oswald Schnabelbänger’s True Prophecy

Im Studio mit HOWTWOBEATRAY

Die Zwangskasernierten:
Mo
BRT
Bods
Eva H.
Andi

Samstag der 27. Mai 2006 begann für mich um 4:30 Uhr morgens mit dem üblichen Chaos, um mir acht Stunden lang das Kleingeld für anschließende Ausschweifungen zu verdienen ;) Bei trüben Himmel und Nieselregen ging es zunächst zu einem fotografischen Abstecher in den Ruhrpott, in dessen Verlauf es merklich auffrischte, so dass ich danach zum ersten Mal in meinem Leben Wildwasserrafting auf der Autobahn genießen durfte. Nach einer Stunde Schwimmtraining erreichte ich endlich Remscheid, um – dank grandioser Wegbeschreibung – einzelne Vororte und Wohngebiete im Tal der Wupper näher kennenzulernen, bevor ich ziemlich erschöpft das Tonstudio Donner erreiche, das eigentlich Haus Herberg heißt.

Der Schlüsselwächter der Enddebilen:
Master Dr. Donner
Das Sanatorium
Hilfspersonal 1
Schweißabsorber

Müde und zaghaft stolpere ich ins Studio, wo ich von HOWTWOBEATRAY Bassistin Frau Esche (oder auch Eva H. und Band-Naz genannt), Gitarist Bods, Drummer Andi, Gitarist BRT und den Hausherren Matthias Donner herzlich begrüßt werde, während Sänger Mo in der Aufnahmebox gerade seine Stimme mit Whiskey ölt. Ich mache mich erstmal hungrig wie ein Wolf über hinterbliebende Nudelreste her und lausche Mo’s letzten Zeilen zu Smooth Girl. Danach drückt mir BRT den ersten Gin-Tonic in die Hand (man muss ja irgendwie das Promille-Level aufholen) und werde Zeuge der Gesangsaufnahmen zu Snailraider. Wow! Was für ein Hammersong! Mo läuft zur Höchstform auf, während sein charismatisches Endzeitgekreische mit „niedlich“ und „charmant“ kommentiert wird. Matthias (im Übrigen Schlagzeuger in Mo’s anderer Band Dodge Thys) schwitzt derweil hinter seinem PC/Mischpult und leistet Schwerstarbeit, wobei er ein unglaublich scharfes Gehör beweißt und Mo’s Sangeskünste in die richtigen Tonlagen dirigiert.
Das übliche Zechgelage im Studio war durch Mo’s Geburtstag am Freitag noch ausgeweitet worden und stand den Leuten deutlich ins Gesicht geschrieben. Die Augen waren rot, die Pupillen klein, während sich Eva H. bereits vor einer Fliegenklatsche erschreckte und Andi Sodoku-Zettel nach optischen Kriterien ausfüllte (Zitat: “...die 8 und die 3 sehen doch aus wie eine Blume, oder?“)
Inzwischen steht der Gesang zu Snailraider und ich darf den Song in seiner ganzen brachialen Schönheit erleben. Genial! Das ist jetzt schon mein Lieblingssong! Schweres brutales Riffing, bei dem man sich unweigerlich das Genick zugrunde richtet, psychedelischer Einschlag und drüber Mo’s unglaublicher Gesang! A soundtrack for the apocalypse!

.:: Fotos ::.

Während ich meinen Promille-Pegel langsam dem der anderen anzunähern versuche, werden mir grob alle auf dem bisher namenlosen Album enthaltene Titel angespielt und erste erklärende Kommentare dazu abgegeben:
BRT: Rockt was ... datt dingen ... und tut weh, so gehört sich das.
Frau Esche: hömma mit Keyboard – kann mir mal einer den Bowleeimer reichen..... an der Stelle muss aber der Bass schön laut - jaja Bods, Du darfst Dir noch eine drehen, wenn Du mir meinen Becher auffüllst ;) ... können wir das gleich noch mal hören? ..... und !jubel! da kommt der Chor - *kreisch-was-piekst-mich-denn-da-schon-wieder-in-die-Seite?*
Bods: Oswald findets gut! Hatter jesacht.
Andi: Ham wir dat gespielt? Goil!!!
Mo: Die neue Platte wird gleichmäßig verwirrend, mit konstanten Ausnahmen

Dajana: Wo wir grad schon mal dabei sind: Wieso seid Ihr eigentlich jetzt im Studio, wo Ihr doch grad vor 3 Wochen Euer aktuelles Demo 2005 ...With A Sexy Smile rausgebracht habt?
Bert:
Unser Fachmann für Trantütigkeit, Herumgetrödel und Pausenclownerie, namentlich Bods (...enplauds der Plautzbackige) hat es tatsächlich geschafft, das Fertigstellen der letzten CD (genauer gesagt, Cover und Textblattgedöns) um eine ca. unglaubliche Zeiteinheit (kurz vor Äonen, könnte man sagen), auf die wir aus Sicherheitsgründen nicht näher und genauer eingehen können, zu verplempern.
Aber um dich nebenbei noch zu korrigieren, die letzte Platte heißt ...And With A Sexy Smile watt mal wichtig ist, wieso muss der Mo erklären.
Bods: (grinsend): Da sag ich nichts zu!
Andi: Weil de Angst vor Schläge hast. Wieso grinst Du überhaupt, he?
Mo: (spielt sich am schmutzigen linken kleinen Zeh) *murmelnd* Sexy zu sein ist das letzte was man von uns erwartet, aber bestimmt nicht das einzige was wir sind...
Frau Esche: wir waren allesamt zu pleite um uns einen privaten Klinikaufenthalt in der Psychiatrischen zu leisten, darum haben wir uns einen Termin bei Dr. Donner geholt... Zwangsmusizieren gegen aufkeimende Debilitäts-Neurose – danach haben wir dann alle drüber geredet, was mich echt weitergebracht hat *zuck*

Inzwischen werden schon mal einzelne Parts überarbeitet, Passagen neu eingespielt und Gesangslinien geschichtet. Hier taucht zum ersten Mal Oswald Schnabelbänger auf – ein Geburtstagsgeschenk für Mo, in Fakt eine quietschgelbe Handpuppenente, die singen kann und – NATÜRLICH – von allen Anwesenden für unglaublich viel Unsinn missbraucht wurde. Das war dann auch so etwa die Zeit, wo meine persönlichen Opfer die Scheu vor der Kamera verloren hatten und ich munter und ziiieeelsischer drauflos knipsen konnte.

Das heimliche Erfolsgeheimnis von H2BR: Oswald Schnabelänger

Dajana: Hat sich in musikalischer Hinsicht bei Euch grundlegend was geändert? Stilistische Einflüsse, neue Talente, Arbeits- und Herangehensweisen?
Bert:
Stilistische Einflüsse kommen täglich viel zu viele neue dazu, so dass wir beim Songwriting anscheinend unbewusst drauf geachtet haben, es etwas simpler anzugehen und die Songs nicht zu überladen. Du kannst uns also durchaus kommerzielle Anbiederung vorwerfen...
Bods: was die Brachialität angeht schreiben wir nur noch im 80-100%-Bereich oder im 10-30%-Bereich. Alles andere lohnt eh nicht. Deshalb gibt’s auf der neuen EP auch nur smoothe/softe Stücke ODER sehr heftige Songs.
Andi: Ich werd immer mehr zum Sportler beim Trommeln. Wollte ich nie, aber der BRT bringt schleichend, so nach und nach immer schnellere Songmelodien mit, dass ich es erst merke, wenns zu spät ist … im Studio! Da muss ich dann durch.
Ich finde, dass wir mit steigernder Brachialität immer hörbarer werden. Dabei sind gerade unsere ruhigen Songs besonders interessant. Einige Hörer erkennen das nur nicht.
Mo: Wir schreiben unsere Songs jetzt nackt!
Frau Esche: wir haben jetzt nen neuen Proberaum und seitdem darf ich bei der Probe Bier trinken (manchmal sogar Jägermeister, wenn ich den gesponsort kriege). Aber ansonsten ist und bleibt die Herangehensweise beim Machen neuer Songs die Alte – wie würden es die Jedis so schön sagen? „lass Dich von Deinen Gefühlen leiten“ und nach wie vor gibt uns der Bert auch immer noch genügend Futter. Ist eigentlich ein Wunder, dass sein Kopf noch nicht geplatzt ist ob der vielen Ideen die dort rumschwirren. Wenn dann noch Andi zu Trommeln anfängt, der Bods seine ganz persönliche Note reinbringt (dass macht er immer soooo niedlich!) und der Mo den Songs eine Seele gibt bin ich immer wieder aufs Neue begeistert von den Jungs!

Dajana: Was hat sich im Vergleich zu Eurem letzten Studioaufenthalt verbessert oder ist anders, was hat sich verschlechtert (gibt’s so was?)?
Bert:
Der Promillegehalt hat sich auf verdächtige Art und Weise vervielfacht...
Andi: Wir fühlen uns bei Matthias wie Zuhause!!! Ist das jetzt gut oder schlecht?
Mo: Die anderen trinken mir jetzt schneller die Bowle weg als früher... und wir bekommen mehr und netteren Besuch als früher *zwinker*
Frau Esche: Wir hatten jetzt den echten Blue Curacao in der Bowle!
Bods: Ich glaub, Matthias ihm sein Schokoladenkonsum hat sich zugunsten der Bowle verringert.

Dajana: Matthias, hat sich an Deiner Herangehensweise beim Produzieren was geändert? Wo konntest Du im Gegensatz zum letzten Mal mehr herausholen? Gab es technische Neuerungen im Studio die Dir nun mehr kreative Freiheit lassen?
Matthias:
Die grundsätzliche Produktionsweise ist die gleiche wie beim letzten Mal: die Band spielt live ein, nur dass diesmal weitgehend alle zusammen in einem Raum waren. Wahrscheinlich vertragen sie sich jetzt besser als vor einem Jahr. Nur die Boxen haben wir auf mehrere Räume verteilt, um akustisches Übersprechen zu vermeiden. Weil aber gerade die Gitarrensounds auch von der Spontaneität leben (Bodo entscheidet meistens spontan, ob er fünf oder mal nur zwei Verzerrer in Reihe schaltet), ist es schon wichtig, die Band quasi "wie live" aufzunehmen. Hinterher haben wir nur noch Gitarren-Overdubs gemacht, aber meistens die ursprünglichen Spuren verwendet. Frau Esche verspielt sich NIE, egal wie breit sie ist, so dass wir am Bass gar nichts machen mussten.
Wie in den Vorjahren habe ich die Stücke also nur instrumental gehört, fand sie so schon extrem geil, und habe den unglaublichen Gesang dann erst bei der Aufnahme der Vocals zum ersten Mal gehört.
Gegenüber der letzten CD hatte die Band klarere Vorstellungen von den Overdubs, wir haben dann zusammen entschieden, wo noch was fehlt, welche zusätzlichen Sounds den Stücken noch gut tun würden usw. Ich habe so eine subtil-verschwommene Erinnerung, dass auf dem Album sogar vier Keyboard-Töne zu hören sind, aber nicht weitersagen!
Mo hat sich am Gesang, der im Übrigen ultra-abgefahren-sensationell ist, nochmal gesteigert, sowohl was Technik und Intonation angeht, als auch die harmonisch teilweise sehr abgefahrenen Background-Voicings.
Riesige technische Neuerungen im Studio gab es grundlegend nicht, nur so Detail-Verbesserungen, bessere Wandler, hier und da ein neues Mikrofon, aber die Technik ist schon auf einem Level, dass sie einem nicht mehr im Weg steht. Beim Mix hat sich gezeigt, dass die Arrangements insgesamt noch etwas ausgefeilter waren, so dass wir eigentlich gar nicht das Gefühl hatten, wir müssten das Ganze mit unglaublich vielen Effekten noch aufwerten.
Sehr einzigartig war für mich die Spontan-Recording-Party an Mo’s Geburtstag. Man stelle sich vor, im Regieraum tobt die Party von zwei bis drei Dutzend Leuten, Mo steht endbreit mit seinem frisch geschenkten "Porn Star"-Hut im Aufnahmeraum und singt eine Ballade ein (Ballade zumindest auf der HOWTWOBEATRAY-Skala), und ich versuche in dem Höllenlärm zu hören, ob alles gerade ist. Das war schon eine Art transzendente Jenseits-Erfahrung. Und trotz der Umstände ist der Gesang der Hammer geworden.
Bert: Der darf immer alles, obwohl der Bods mit der Peitsche hinter ihm steht...

Nach mörderischem Raubbau an den Schokoladen- und Alkoholvorräten ist es dann um ca. 2 Uhr nachts genug und der Hausherr schleicht sich von dannen, während seine Lebensgefährtin Bine (Bassistin in Dodge Thys) gerade erst eintrifft und noch munter ein Stündchen mit uns und Oswald weiter herumkaspert, bis sich alle totmüde zur Ruhe betten. Das kollektive Waldabholzen bleibt erstaunlicherweise aus, so dass ich weitestgehend eine ruhige Nacht habe. War nur etwas frisch am Allerwertesten und ich viel zu faul mich auch nur einen Zentimeter zu bewegen, um mir noch was drüberzuziehen...

Mo ist am nächsten Morgen gegen halb 10 der erste, die sich wieder in die Senkrechte begibt und den Rest mehr oder weniger aus dem Schlafsack schmeißt. Während sich die reichlich zerknitterte Meute über Kaffee hermacht, wird das finale Vorgehen besprochen. Ein Song (Dire Maul) muss noch mal überarbeitet und komplett eingesungen werden. Als erstes feilt BRT mit eiskalten Händen an seinen Parts und der Rest wartet sehnsüchtig auf den Pizzamann, der schon die 100 Male davor (Achtung: Übertreibung!) für die Verpflegung zuständig war, so dass sich bereits die obligatorischen Weinflaschen als Bestellbeigabe in einer Ecke stapeln (Matthias: „...nehmen wir für Glühwein im nächsten Winter“... ähm... geht auch jetzt schon bei den Temperaturen...). Danach macht sich Bods ans Werk und greift tief in die Trickkiste, um mit seltsamen Gerätschaften (eine sogenannte Talk-Box, ich glaube von Herrn J. Hendrix erfunden/bekanntgemacht) noch seltsamere Wah-Wah-Töne auf’s Band zu bringen. Hierbei stellt Produzent Matthias einmal mehr sein scharfes Gehör unter Beweis, da er nicht nur jede Unstimmigkeit, sondern sogar die Anschlaghärte raushört und korrigierend eingreift. Respekt!
Zum Schluss ist Mo wieder dran, der reichlich unfit aussieht und nun den eigentlich schwersten Gesangspart zu meistern hat. Auf Befindlichkeitsanfragen kommt trocken: „Vor dem Studio war ich ein funktionierender Organismus…“. Aha... Ok, es dauert ein bisschen und bedarf mehrerer Anläufe, aber dann steht auch der Gesang.
Es ist vollbracht. Alles im Kasten! *phew* Produzent Matthias macht sich an den Rough-Mix, was uns die Gelegenheit gibt, alle Stücke noch mal durchzuhören und erste Pläne für den Mix zu machen. BRT feilt derweil schon mal an einer Trackliste, schließlich soll ja ein Spannungsbogen erhalten werden, während Andy und Frau Esche ihr Equipment zusammenpacken und sich auf den Nachhauseweg machen.

Dajana: Ok, gibt’s denn jetzt schon eine wahrscheinliche Trackliste und einen CD Titel?
Bert:
Hmmhh, die aktuelle Trackliste ist der Debiltiät des letzten Studiotages entsprungen, ob sie so bleibt, da haben wir noch nicht wirklich drüber gestritten. So wie sie jetzt ist, gefällt sie zumindest mir sehr gut. Die momentane Tracklist wäre:
1. Fisherman's Fiend
2. Smooth Girl
3. Klare Worte
4. Die With A Smile
5. You Are Here
6. Snailrider
7. Diremaul
Bods: Sie wird wohl Seelie/Unseelie heißen. Alles weitere erzählen dir die Trackliste-Experten (Mo/BRT).
Andi: Ich schließ mich den beiden an. Bevor ich ne fertige CD in der Hand halte, erkenne ich die Stücke eh nur an bummtabomm .’’’’.’’’’’-Zeichen.
Mo: Gibt’s noch Kaffee? Ich mein den irischen...
Frau Esche: Ich will auch einen!

Dajana: Wie sieht’s aus mit einem Konzept Drumherum? Inhalt, Texte? Und wann soll dieses Demo nun unters Volk gebracht werden? Im Mai 2007?
Bert:
Seelie bzw. Unseelie ist eine Bezeichnung aus den Märchen und Legenden um Feen und Elfen. Dort gibt es gute Feen, die am lichten Hof (Seelie) leben und böse, oder dunkle Feen die am dunkeln Hof (Unseelie) leben. Im Bezug auf die Songs, kann man da selbst drauf kommen, warum...
Bods: Naja. Ich denke ein bisschen schneller. Wir können’s dann ja als Boxset mit ...And With A Sexy Smile verkaufen! ;-)
Andi: Ich hoffe das denkst du nicht nur, sonst werden ein paar Leutchen zuzüglich RAY ein bisschen Unseelie.
Mo: Konzept war eine Split-EP mit uns selbst. Wir haben versucht die uns verwirrende Vielfalt unserer musikalischen Entgleisungen in Gut und Böse aufzuteilen...
Aufgrund des kleineren Umfangs der neuen Produktion wird’s aber diesmal keine Texte zur CD geben. Ich schick sie dir aber gern, oder sing sie dir persönlich vor...
Frau Esche: Wann geht der Bods in Rente?

Nachdem die ersten 3 Exemplare des Rough-Mix gebrannt sind ist es auch schon wieder 20 Uhr und an der Zeit aufzuräumen und aufzubrechen. Die letzten Sachen werden verstaut, dann heißt es, auf Wiedersehen zu sagen.

Dajana: Was ist so Euer erster Eindruck von den Aufnahmen, so im Nachhinein und Sackenlassen? Wo hättet Ihr gerne was anders gemacht, wo lässt sich beim Mix noch polieren? Quasi ein Fazit…
Bert:
Polieren? Bis Du bekloppt? Nachher klingt das noch so wie dem Bods seine Kirchenmusik...
Bods: Die Politur wird sich beim Mixen ergeben. Generell hat der BRT zu wenig Gitarren eingespielt und die Frau Esche war viel zu angezogen ;-)
Mo: Mein Gehirn ist ein Kreis, ein Kreis, ein Kreis, ein Kreis...
Frau Esche: Nö, nix anders machen. Die Songs sind im Kasten, egal ob mit oder ohne kleinen „Schönheitsfehlern“ – sie sind zu diesem Zeitpunkt im Studio mit allen H2BR’s gemeinsam entstanden und so hat also jeder von uns eine „persönliche Beziehung“ oder auch für immer und ewig eine „Erinnerung“ daran, die man einem nicht nehmen kann *schluchz*. Klar kriegen die Songs beim Mix noch nen „Endschliff“, aber das „Eigentliche“ bleibt – werd ich jetzt zu Emo? Ist jetzt meine persönliche Meinung, aber für mich ist und bleibt ein Studioaufenthalt mit den Jungs bei Meister Donner immer ein prägendes Event!

Nach nur zwei Tagen und unendlich vielen neuen Eindrücken fühl ich mich, als wäre ich 2 Wochen unterwegs gewesen. Das neue Werk von HOWTWOBEATRAY klingt außerordentlich vielversprechend und sollte Fans schlichtweg von den Füßen hauen. Jetzt fehlen nur noch ein paar Gigs, um sich das Ganze auch mal live anzuhören ;) Wenn man aber das gerade erst veröffentlichte Demo nicht abwürgen will, wird’s mit dem neuen Material wohl noch ein bisschen dauern (müssen).
Nichtsdestotrotz zwei einmalige Tage, in denen ich viel dazugelernt und die irre Spaß gemacht haben. Danke schön :)
Das Wetter meinte es an diesem Sonntag gut und ließ weitestgehend die Sonne scheinen. So machte ich mich dann auf den Weg in den Sonnenuntergang...

 

story & pics © calani