Nachdem ich erstaunt feststellen musste, das ich eine Band wie DYSENTERY, die nun seit mehr als 13 Jahren den deutschen Metal Underground unsicher macht und dabei auch nur Carcass beeinflusste Musik spielt, nicht kenne, war es höchste Zeit, der Band mal auf die Pelle zu rücken und unter die Lupe zu nehmen...

Embodiment :
DYSENTERY stammen aus der Skat Stadt Altenburg in Thüringen und wurden 1990 gegründet. Bassist und Sänger Mark ist heute der Einzige, der aus Gründungstagen übriggeblieben ist. Inspiriert von Bands wie Doom, Napalm Death und vor allem den britischen Sickos Carcass lieferte man bereits ein Jahr später das erste Demo Abnormal Faecal mit solch durchschlagenden Erfolg ab, das dieses einige Monate später unter den Namen Pathological Waste ... Disembowling End EP über ein Label vertrieben wurde und in kürzester Zeit vergriffen war. Dadurch erregte man enorme Aufmerksamkeit im Underground und schaffte es 1993 ein weiteres Mal, mit dem neuen Material einen Deal an Land zu ziehen und ... Brings Me No Tears über ein Label zu veröffentlichen. Und die Erfolgsgeschichte nimmt kein Ende. Wiederum waren die Reaktionen enorm und diese CD fix vergriffen. 2 Jahre später vertrieb man das nächste 4 Track Demo Pro Patria sehr erfolgreich in Eigenregie und konnte sogar die Aufmerksamkeit von großen Magazinen auf sich ziehen. Ein weiteres Demo und das Album Spheres Of Insanity folgten, wieder in Eigenregie. Trotz diverser Label Interessenten kam es aber nicht mehr zum Deal, weshalb auch der Vertrieb der aktuellen Veröffentlichung Sickening Thoughts wieder in die eigenen Hände genommen wurde.
Im Laufe der Zeit kam es natürlich zu diversen Line-up Veränderungen. Im Moment ist DYSENTERY zum Trio geschrumpft und besteht neben Obersicko Mark aus Skinman Marcel und Axeman Dirk, der auch hin und wieder seine Stimme opfert.

 

Dirk (Gitarre und Vox) • Marcel (Drums) • Mark (Bass und LeadVox)

Wake Up And Smell... Carcass ... Nun, da gibt es nicht viel zu erzählen. Carcass sind das erklärte Vorbild, dennoch versuchen die Jungs nicht, den Helden stumpf nachzueifern, sondern lassen sich vielmehr inspirieren. So kreieren DYSENTERY einen eigenen Sound, der sehr wohl neben Carcass bestehen kann, der Band eine eigene Note verleiht und ihnen darüber hinaus eine musikalische Persepektive gibt.

Death Certificates :

Pathological Waste EP 1991
... Brings Me No Tears CD 1993
Pro Patria MCD 1995
The Distance ... Promo1998
Spheres Of Insanity CD 2002

Der Calfused Rat in allen Lebenslagen: Checkt DYSENTERY aus!!! Es hilft ;-)

Sickening Thoughts CD 2002

>>> Review <<<

Dead Silence
Dead Is Dead
W.A.S.P.
Repugnant Art Displays Pt.2
Angel Of The Merciful
Go To Hell

Kontakt:

Dirk Schmalz
Elie - Wiesel - Strasse 36
04600 Altenburg

homepage: http://www.dysentery.de.tf

e-Mail: dysentery@gmx.net

 

Calani