Highspeed
Black Metal Geballer, unterbrochen von atmosphärischen
Passagen und Hintergrund Keyboardteppichen … das offeriert
uns dieses deutsche Soloprojekt. Diese CD passt gut zur frostig-winterlichen
Kälte, erzeugen doch die 7 Songs eine Atmosphäre,
welche die Temperatur noch weiter unter Null fallen lässt.
Der Künstler verleiht hier Gefühlen wie Hass, Wut
und Verzweiflung Ausdruck, die morbide Stimmung wird durch den
Einsatz eines Drumcomputers noch verstärkt, doch das Geklirre
und Geschepper nervt stellenweise doch.
Schon die
ähnlich gearteten Limbonic Art waren anstrengend anzuhören,
brauchten eine Eingewöhnungsphase bevor sie dann ein gewisses
Maß an Faszination entfalten konnten. Dies wäre auch
bei WINTERTHRONE durchaus im Bereich des Möglichen,
Fans oben genannter Band dürften hier eine interessante
CD zu entdecken haben.
Das hohe
Grundtempo wird durch allerhand Spielereien am Keyboard und
so manche schleppende Passage oder gar ein getragenes Lied wie
Loss aufgelockert, was doch ein gewisses Maß
an Hörgenuss mit sich bringt. Angesprochen werden hier
aber wohl nur Fans von ursprünglichem, kalten Black Metal
in der Tradition von Darkthrone. Wer auf gute Produktion steht
oder alle Instrumente klar hören will, sollte lieber die
Finger von Against All Who Breathe
lassen!
Bestellen
könnt ihr die Scheibe beim Label Frozen Sun Records oder
auf der Bandseite.