VISION DIVINE – The 25th Hour

 
Label: Scarlet Records
Release: 25.06.2007
Von: Zwiebel
Punkte: 8/10
Time: 45:19
Stil: True Metal
URL: Vision Divine
 
VISION DIVINE, gegründet von Olaf Thorsen (Labyrinth), zwischenzeitliche Station von Fabio Lione (Rhapsody; ex-Labyrinth) und bereits ausgestattet mit dem Ruhm von 4 Alben, zeigen sich wieder der Weltöffentlichkeit. The 25th Hour heißt das Werk aus dem Land der Pizza und der Chianti-Weine. Warum ich gerade diese Beispiele bringe? Weil ich kann… nein, weil es passt. Die Vielschichtigkeit, Variabilität und dabei aber auch die simple Idee einer Pizza passen sehr schön zu den 11 Songs. Verspielte Gitarren und Keyboards überall, mal schnell mal langsam und dabei eingängig. Man höre nur mal A Perfect Suicide oder den fulminanten Titeltrack des Albums. Die Salami, der Schinken und Pepperoni der Gitarren. Der saftige Teig der Drums, kombiniert mit der (wie eigentlich immer bei guten Bassern) unauffälligen, aber omnipresente Tomatensoße des Basses, der Käseteppich des Keyboards und eine Stimme wie Oregano… OK, dieser Vergleich hinkt. Für Fans von Bands wie Dream Theater oder Queensryche sind hier sicher noch ein paar schmackhafte Artischocken oder so zu finden. Aber auch die Fraktion der eher einfacheren Gourmets feinsten True Metals können beruhig naschen. Stratovarius findet ebenso wie (natürlich) Labyrinth, und vom Gesang her Kamelot, Eingang in die Musik. Was nun aber der Chianti damit zu tun hat… naja, er kommt halt aus der Toskana. Also Fans italienischer Gaumenfreuden, als Antipasti empfehle ich The 25th Hour, als Suppe Alpha & Omega. Hauptgericht natürlich Eyes Of A Child und A Perfect Suicide und als Nachspeise ein Eis. Guten Appetit, Chefkoch Zwiebel!