In
Erwartung eines weiteren Doom- oder zumindest Dark Metal Leckerbissens
kommt von Firebox nun eine Alternative/Gothic Rock Veröffentlichung.
1999 gegründet schaffen es die Finnen von VELVETCUT
nach 2 Demos sich einen Deal zu sichern, um ein halbes Jahr
später das nun vorliegende Debüt Thirteen
zu veröffentlichen. Dieses präsentiert schnörkellosen
Rock mit typisch skandinavisch-melancholischer Note und umgeht
dabei geschickt die seichten klischeebehafteten Gewässer
von HIM und Co. Trotzdem schielen VELVETCUT
natürlich auf den Mainstream--tauglichen Markt, denn die
Gitarren sind nie zu hart, auch wenn den Jungs das gut zu Gesicht
stehen würde; eingängige Melodiebögen und die
etwas ausdrucksschwache Stimme von Sänger/Gitarist Tomi
schmeicheln sich bewusst gekonnt ins Ohr, während man hier
und da ein paar romantische Streicher (Comfortable Silence)
oder Pianoklänge (The Chase) einfließen
lässt, um Thirteen den letzten
Schliff zu geben. Das macht dieses Album zwar zu einer schönen,
runden aber auch vorhersehbaren und identitätslosen Angelegenheit.
Jungs, macht die Handbremse los und lasst es krachen!