Ja! Genau
so stelle ich mir das vor! Newcomer nehmt euch ein Beispiel!
Was hier als Erstlingswerk erscheint ist einfach der Hammer!
Welt mach dich bereit für VANGUARD! Schon
bei ihrem ersten großen Auftritt in Deutschland, auf dem
Wacken Open Air 2004 wurde ich vom VANGUARD
-Virus infiziert. Seither wartete ich darauf die erste Platte
dieser finnischen Urgewalt in Händen zu halten.
Ab der ersten Sekunde ist klar: Hier ist etwas besonderes herangereift.
Nicht nur zahlenmäßig hat die Kapelle etwas zu bieten.
Die sieben schöpfen aus einem riesigen musikalischen Fundus.
Natürlich ist die Idee nicht neu einen Cellisten mit auf
die Bühne zu setzen und eine weibliche Stimme als Kontrast
zu tiefen Grunts ist gerade schwer in Mode, aber sind wir mal
ehrlich: Es klingt aus sehr geil! Im Fall von Jori und Suvi
haben wir ausserdem nicht Haupt- und Supportstimme sondern zwei
Solisten. Zusammen richten allein die beiden ein emotionales
Blutbad an. Trotz, oder gerade wegen der eher ruhigen Gangart
strotzt das Werk vor Energie. Vergleiche mit Tristania, Sirenia
oder auch frühen Werken von Theatre Of Tragedy sind schnell
gemacht, davor verstecken müssen sich VANGUARD
sicher nicht.
Besondere Highlights sind Forgive, Bitheon
und Wurmtod, wobei ich mir schwer tue hier Anspieltipps
zu geben. Dazu wirkt die Platte zu komplett, zu sehr als Gesamtkunstwerk.
Am besten einfach reinhören und mitreißen lassen.
Einmal eingetaucht wird man sich Succumbra
ohnehin nur schwer wieder entziehen können.