VANGUARD – Succumbra

 
Label: Armageddon Music
Release: 21.06.2005
Von: Skar
Punkte: 10/10
Time: 44:48
Stil: Gothic Metal
URL: Vanguard
 

Ja! Genau so stelle ich mir das vor! Newcomer nehmt euch ein Beispiel! Was hier als Erstlingswerk erscheint ist einfach der Hammer! Welt mach dich bereit für VANGUARD! Schon bei ihrem ersten großen Auftritt in Deutschland, auf dem Wacken Open Air 2004 wurde ich vom VANGUARD -Virus infiziert. Seither wartete ich darauf die erste Platte dieser finnischen Urgewalt in Händen zu halten.
Ab der ersten Sekunde ist klar: Hier ist etwas besonderes herangereift. Nicht nur zahlenmäßig hat die Kapelle etwas zu bieten. Die sieben schöpfen aus einem riesigen musikalischen Fundus. Natürlich ist die Idee nicht neu einen Cellisten mit auf die Bühne zu setzen und eine weibliche Stimme als Kontrast zu tiefen Grunts ist gerade schwer in Mode, aber sind wir mal ehrlich: Es klingt aus sehr geil! Im Fall von Jori und Suvi haben wir ausserdem nicht Haupt- und Supportstimme sondern zwei Solisten. Zusammen richten allein die beiden ein emotionales Blutbad an. Trotz, oder gerade wegen der eher ruhigen Gangart strotzt das Werk vor Energie. Vergleiche mit Tristania, Sirenia oder auch frühen Werken von Theatre Of Tragedy sind schnell gemacht, davor verstecken müssen sich VANGUARD sicher nicht.
Besondere Highlights sind Forgive, Bitheon und Wurmtod, wobei ich mir schwer tue hier Anspieltipps zu geben. Dazu wirkt die Platte zu komplett, zu sehr als Gesamtkunstwerk. Am besten einfach reinhören und mitreißen lassen. Einmal eingetaucht wird man sich Succumbra ohnehin nur schwer wieder entziehen können.