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Der teutonische
Warmetal lebt! Naja, oder auch nicht...
Bei Northman handelt es sich um das vierte Demo
der österreichischen Kapelle aus Trieben, die seit 1998 die Gegend
unsicher machen. Die Demo CD beinhaltet 15 Songs. Allerdings sind
3 Tracks instrumentale Zwischenparts. Musikalisch hat das Ganze
wenig mit jenem besagtem teutonischen Metal zu tun. Eigentlich
handelt es sich mehr um völlig angestaubten, altbackenen ufta
- Thrash. Nichtsdestotrotz lassen sich gute Ansätzen finden, wie
z.B. in Legacy oder Where The Soul Was Given, auch
jene instrumentale Zwischenparts können sich sehen lassen. Dummerweise
wird nichts von diesen Ansätzen weiter ausgearbeit. Die Kombination
dieser vereinzelten Elemente würde wohl ganze nette Tracks ergeben,
die Scheibe insgesamt kürzer und abwechslungsreicher machen. Die
Platte wird nach hinten qualitativ etwas besser, was mich vermuten
läßt, das es sich bei den ersteren Songs um älteres Material handelt.
Textlich ist
dieses Album ein absoluter Tiefschlag! Nicht nur, das hier über
die üblichen Maßen der Krieg verherrlicht und als Werkzeug zur
Durchsetzung ureigenster Wünsche und Interessen angepriesen wird,
sondern, mit A..........R ( was immer das auch heißen mag
) befindet sich ein äußerst krasser, durch und durch rassistischer
Text auf diesem Machwerk. Opfer dieser abartigen Entgleisung sind
hier Homosexuelle.
Fazit: Egal
wie gut oder wie schlecht dieses Album nun tatsächlich ist, alleine
nur für die Verbreitung von derartigem rassistischem Gedankengut
gehört diese CD in die Tonne ... ähm ... in den gelben Sack! Das
ist Schund!!!
P.S. Vielleicht
sollte man endlich mal diese dämlichen PARENTAL ADVISORY Sticker
sinnvoll verwenden und Musikliebhaber vor derartigen Ergüssen
schützen, anstatt vor harmlosen Texten oder Bildern!
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