URKRAFT – Eternal Cosmic Slaughter 
 
Label: Cartel Media
Release: 08.03.2004
Von: Mr.Potato
Punkte: 7.5/10
Time: 42:15
Stil: Death/ Thrash Metal
URL: Urkraft
 
In ihrer Heimat dürften die Dänen URKRAFT keine Unbekannten mehr sein, schließlich wurde die Band nach Veröffentlichung ihres 2003er Demos Primordial zum besten Newcomer Metal Act des Landes gewählt.
Mit ihrem Debüt Eternal Cosmic Slaughter wollen die Jungs nun endlich beweisen, dass sie auch auf Albumlänge überzeugen können.
In neun Songs prügeln URKRAFT dem geneigten Hörer ihre Mischung aus Death und Thrash Metal in die Gehörgänge. Das Material erinnert teilweise an die Landsmänner von Hatesphere, ohne aber in Plagiatsgefilde abzurutschen. Der Gesamtsound der Band klingt nämlich recht eigenständig, da URKRAFT einen Keyboarder in ihren Reihen haben. Glücklicherweise kleistert der Tastenmann die Songs nicht mit klebrigen Soundteppichen zu, sondern hält sich dezent im Hintergrund und sorgt für eine düstere Grundstimmung.
Und genau darin liegt auch die Stärke von Eternal Cosmic Slaughter. Der geschickte Wechsel von brachialen Parts zu ruhigen, von atmosphärischen Keyboardklängen unterlegten Songabschnitten sorgt für Abwechslung und Spannung. Besonders gelungen ist dieses Wechselspiel im mit einem guten Chorus ausgestatteten At The Border Of The Known World.
Leider können nicht alle Songs vollends überzeugen, was man auf einem Debütalbum aber auch nicht unbedingt erwarten darf .
Umso überraschender ist die Tatsache, dass die Produktion extrem fett klingt. Da kann sich so manch andere Band noch eine dicke Scheibe von abschneiden. Verantwortlich für den Mördersound war Tue Madsen, der auch schon Alben von Mnemic, Heaven Shall Burn, Hatesphere und The Haunted in ein brachiales Soundgewand hüllte.
Insgesamt handelt es sich bei Eternal Cosmic Slaughter um ein gutes Debüt, dass man ruhig mal antesten sollte.