”Hung
Be The Heavens With Black is more than just a
mission statement… Death Metal at its finest… A
milestone of the genre… a must-have for any true fan of
Death Metal…” So manche Bandinfo von den Labels
bringt einen definitiven Kaufanreiz, manche sind ärgerlich,
manche wiederum laden zum Schmunzeln ein. Höre ich mir
das Werk von THE CAUTERIZED an trifft mich
so ziemlich alles.
Mit gut gespieltem Old School Death Metal neben inhaltlich angehauchten
Black Metal geizt der Vierer vom Schloss Angeles nicht. Und
damit Hung Be The Heavens With Black
möglichst interessant für den Hörer klingt, reicht
das Tempospektrum in guter alter Morbid Angel Manier von langsam
bis Blast. Zu Anfang ist das sicherlich noch interessant, nur
fehlt es den einzelnen Titeln schlichtweg an Durchschlagskraft.
Songs wie Embalmed At Birth, Machine, Witch
Hammer oder Corporate Meatgrinder klingen sehr
viel versprechend, können dies aber nur bedingt halten.
Und nach gefühlten 15 Minuten erwische ich mich bereits
beim Nachschauen, bei welchem Track wir denn jetzt sind. Sänger
und Bassträger Menno Verbaten trägt hierzu auch ein
gutes Stück mit seiner zu eingefahrenen mittleren Stimmlage
bei. Hung Be The Heavens With Black
birgt sicherlich Potentiale in sich nur sollten die beim nächsten
Longplayer besser ausgebaut werden – das spielerische
Können dafür ist definitiv da. Einer von den Gitarreros
scheint Mustaine als Vorbild zu haben, zumindest wird bei Suicide
#9 mal flott geklaut.
Einen Meilenstein haben THE CAUTERIZED mit
diesem Release nicht gesetzt. Wenn’s einer wäre,
würde auch der must have Anreiz stechen. Sammler wiederum
werden mit diesem gut produzierten Output ihren Spaß dran
haben.